Gefühl etwas falsch zu machen beim Angeln
Habt ihr auch manchmal das Gefühl etwas falsch zumachen wie z.B. der Haken zu klein/groß falscher Köder…
Ich möchte einfach mal entspannen aber komme nicht weg von diesem Gedanken.
Habt ihr sowas auch, oder vielleicht Tipps wie ihr mit sowas umgeht/umgehen würdet.
Einfach machen. Probieren, probieren, probieren und dann wird das schon.
klingt nach Leistungsdruck und zu hohen Erwartungen.
mach es doch mal andersrum, pack ein wenn es richtig gut läuft oder lass dich da nieder wo du denkst das da gar nichts geht, manchmal muss man mal was ganz anders machen als gewohnt, das erdet dich wieder und vor allem lass mal das handy aus , ohne die möglichkeit etwas "präsentieren " zu können/müssen wird der rest plötzlich egal und nebensächlich, viel zu oft angelt man nicht für sich selbst sondern nur für alle anderen.
Geht mir aber auch immer so. Habe immer das Gefühl, etwas falsch zu machen. Lasse es dann einfach laufen und schaue, ob es funktioniert oder ob ich wirklich umstellen muss.
Psychologisch wuchtig ichtig finde ich es immer, Variationen/Alternativen (dabei-) zu haben, nichts "vergessen" oder unterlassen zu haben (v. a. nicht aus Bequemlichkeit). Köder/Rigs durchtauschen können beim Spinnfischen. Pose und Grund parallel. Eine Rute nah, eine weit raus usw. usw.
Dann hat man subjektiv das Gefühl, mehr kann man gerade nicht tun, und damit ist man dann auch fine, egal ob was kommt...
Wichtig meinte ich. Wie toll wäre eine Editierfunktion.
je mehr man dabei hat, desto mehr probiert man rum ohne dem setup überhaupt ne richtige chance zu geben.
da sprech ich aus leidvoller erfahrung, bei mir geht das rig gebastel los, sobald beide Ruten liegen und am Ende angle ich dann doch so wie zu beginn , mal mit Erfolg und mal mit Erkenntnis 🤣
Eine Rute liegt aber immer mit feeder Montage und made im Wasser, das funktioniert zuverlässig und überall,
Frag ich mich ständig, besonders ob ich den Spot wechseln soll nachdem ich schon etwas Futter im Wasser hab und nach ner Stunde noch keinen Zupfer hatte. Futterplatz aufgeben und Fische woanders suchen, oder drauf warten, dass umherziehende Fische meinen Futterplatz finden?🤔
Oder ich stelle fest, das der Spot an dem ich angeln wollte schon belegt ist und auf dem Plan B Spot ist es zu flach, hab aber keine Zeit mehr einen besseren Spot zu suchen.
An Hakengrößen, Köder, Montagen habe ich wenig Zweifel. Haben sich alle schonmal bewährt und wenn es mal richtig gut beißt stelle ich auch mal zum Test etwas um, anderer Haken, anderer Köder und siehe da, es beißt immer noch gut. Wenn die Fische erst mal da sind, nehmen sie den Mini-Popup Boilie über dem Method Feederkorb genauso wie den Wurm an der Pose.
Weniger ist mehr. Eine Hakengröẞe größer oder kleiner interessiert den Fisch nich. Einem Hecht isses egal ob der Gummifisch 10 oder 12cm lang ist. Variation maximal bei der Köderfarbe und Präsentation. Wichtig ist ne saubere Montage, Köderführung. Wenn du ans Wasser gehst, alles dabei hast und ständig nur am Köder bzw Montagenwechseln bist, verlierst du nich nur den Spaß am Angeln, sondern setzt dich ja selbst noch mehr unter Druck. Dann kannst du am Ende sagen, alles probiert zu haben, aber der eigentliche Grund, warum man Angeln geht geht da meiner Meinung nach verloren. Kopf frei bekommen, Naturerlebnis, Ruhe,...
@Paulaner, ich meinte nicht, dass man ständig das Setup ändern oder durchtauschen soll. Ich finde die angestrebte Ruhe erst, wenn alles so im Wasser ist, wie ich es unter den gegebenen Bedingungen für optimal halte.
Kleine Variationen sind häufig unnötig und wumpe, aber das Optimum für den konkreten Angeltag will ich schon. Und grade beim Spinnfischen ist es doch der Reiz, solange durchzutauschen, bis man richtig gewählt hat...
So meinte ich das.
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