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  • Profilbild Hecht_geiler_Typ

    Hi was wäre eure Meinung zu einem Entnahmefenster z.B. beim Hecht von 45cm -80cm, sodass die großen Hechte laichen können und man dennoch auf Dauer eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf große Exemplare hat.

    24.11.21 20:00 0
  • Profilbild Olli.Klee

    Meiner Meinung nach wäre ein Entnahmefenster super und ist echt überflüssig, ich würde aber sogar das untere Maß etwas anheben auf min.50cm.

    24.11.21 20:09 3
  • Profilbild Fliegauf Philipp

    Ein Entnahmefenster finde ich Begrüßenswert.
    Zumindest in Bayern ist es aber so, dass ein Entnahmefenster keine Ländersache ist, sondern die Vereine/Fischrechtinhaber ein gewünschtes Entnahmefenster für die jeweiligen Gewässer selbst beantragen müssen.
    Mein Kumpel arbeitet als Fachangestellter für Fischerei und hat dann solche Anträge auf dem Tisch liegen.
    Er sagt, man wäre nach einer Prüfung auf die Sinnhaftigkeit eines Entfensters für die bestimmten Gewässer auch gerne bereit, diese zu bewilligen aber es werden so gut wie keine Anträge gestellt.

    25.11.21 12:48 2
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  • Profilbild basti.98

    Hechte mit 50 sind meiner Meinung nach zu klein, um daraus wirklich verwertbare Filets zu bekommen. Ab ca 60cm rentiert es sich dann schon eher.

    Problem an nem Entnahmefenster sind vor allem komplett abgeschiedene Bereiche, wo keiner was mitbekommt. Da können sich 80% an das Entnahmefenster halten, aber es gibt genug Leute, die alles abschlagen und somit wieder alles zunichte machen. Durch die Abgeschiedenheit fällt des Ganze auch nicht wirklich auf.

    Außerdem kann’s auch mal passieren, dass ein großer Fisch außerhalb des Entnahmefensters durch Angelart/Drillverhalten nichtmehr überlebensfähig ist. Ihn trotzdem dem sicheren Tod zu überlassen und nicht zu verwerten ist halt auch nicht weidgerecht. Sollte die Mitnahme von solchen verangelten Fischen gestattet sein, dann werden sich das auch wieder einige zunutze machen. Wenn man weiß, wo ein großer Hecht steht, dann mit Köfi angeln und schlucken lassen, oder behaupten, dass er eh nicht überlebt hätte…



    25.11.21 13:07 2
  • Profilbild jannekoller7

    Also 60-70cm ist supi

    25.11.21 13:08 1
  • Profilbild Firestorm72

    Also das mit dem nicht daran halten ist ja wohl kein Argument, so ein Entnahmefenster nicht einzuführen. Wer sich daran nicht hält, hält sich auch nicht an das Mindestmaß. Dann könnte man das ja auch abschaffen.
    Des Weiteren ist das mit "nicht mehr überlebensfähig" auch kein Argument. Auch ein Fisch der jetzt untermaßig ist, kann so stark verletzt werden, dass er nicht mehr überlebensfähig ist. Auch hier gibt es doch schon Regelungen. In Brandenburg darf ich den auch nicht mitnehmen. Ggf. muss ich ihn töten und vergraben. Alles andere macht auch keinen Sinn, da hinterher schwer festzustellen ist, ob der Fisch nicht doch überlebensfähig war und es nur eine Ausrede ist.
    Fangfenster sind eine gute Sache und es gibt sie ja auch schon. HH hat welche und die Müritzfischer auch. Beim Hecht würde ich es auf 60 - 80 cm festlegen. 45 cm ist viel zu gering, da so kleine Hechte ggf. noch nicht Geschlechtsreif sind.

    25.11.21 14:39 3
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  • Profilbild basti.98

    Naja bei nem Fisch unter Mindestmaß ist eh so gut nichts dran, daher lässt man den lieber wieder schwimmen als nen Großen. Von daher werden bei uns auch maßige Fische zurückgesetzt, um was Größeres zu fangen. Bei vielen würde es auf komplettes Unverständnis stoßen nen 1m Hecht nicht mitzunehmen und die würden sich auch nicht daran halten.

    25.11.21 14:56 1
  • Profilbild Fliegauf Philipp

    Es werden auf jeden Fall diejenigen "entkriminalisiert" welche einen großen/alten Laichfisch schonen wollen oder einen großen Fisch nicht verwerten können.
    Damit wäre dann schon einigen geholfen.
    Man sollte dabei dann aber auch beachten, dass ein Entnahmefenster kein Freifahrtschein ist und das gezielte angeln auf Große Fische wieder in Frage gestellt werden kann, da das angeln auf geschonte Fische, nicht erlaubt ist.

    25.11.21 15:41 5
  • Profilbild blluebird

    Ein solches Gesetz würde denen die eh schon große Fische zurück setzten viel bringen. Es muss halt nur wer kontrollieren

    25.11.21 16:16 1
  • Profilbild Han82

    mir kommen die link hat man in Deutschland keine angellobby? man zerfleischt sich selber und braucht noch nicht mal peta link es keine superscharfen gesetzte und Einschränkungen... fordert man es hier als Sprachrohr link c&r Debatte, wozu ja entnahmefenster gehören ist ein unsäglicher link gemeinsam in Toleranz für das Hobby zu kämpfen, wird die Gemeinschaft zerlegt... so meine Gedanken.

    25.11.21 17:47 2
  • Profilbild fishing.tim257

    Ich find die Sache auch super das man ein Entnahmefenster einführen sollte. Das sieht man alleine schon daran das grundlos meterhechte abgeknüppelt werden die eine wichtige Rolle für den Nachwuchs spielen. Man sollte es genauso wie in Dänemark machen man darf alle Fische zwischen 60-90 cm entnehmen 👍👍👍

    25.11.21 18:43 2
  • Profilbild fishing.tim257

    Und auch eine fangbegrenzung d.h 1 Hecht pro Tag oder 2

    25.11.21 18:44 1
  • Profilbild Marc10

    Ein Entnahme Fenster ist super,das haben wir auch. So gibt es auch keine Probleme beim zurücksetzen der fische falls jemand sich darüber aufregt o.ä.

    26.11.21 15:17 1
  • Profilbild Gott Modus 713

    @ link257

    Eine fang Begrenzungen gibt es doch schon.
    Ich zitiere:

    Der Angler darf täglich bis zu drei Feinfische der Arten Hecht, Zander, Karpfen und Regenbogenforelle, maximal zwei Rapfen sowie nicht mehr als eine Bachforelle, Seeforelle und Äsche fangen und sich aneignen, insgesamt aber nicht mehr als drei Exemplare der genannten Arten.

    01.12.21 18:59 0
  • Profilbild fishing.tim257

    Super Gott Modus danke für die info…..
    Gilt das auch in allen Bundesländern?

    01.12.21 19:00 0
  • Profilbild DGT

    Gott Modus - kann es sein, dass du von deinem Gewässer auf gsnz DE schließt? So einfach ist das leider nicht.

    02.12.21 06:46 2
  • Profilbild Fliegauf Philipp

    Unabhängig vom Entnahmefenster bin ich der Meinung, dass der Wunsch nach mehr Regelungen und Gesetzen, der falsche Weg ist.
    Es ist meiner Meinung nach so, dass eher ein Umdenken bei vielen deutschen Anglern nötig ist.
    Mehr Rücksicht untereinander und weniger darauf achten, was der "andere" da drüben macht.
    Angelscheine/Prüfungen, nur noch mit Vorbereitungskurs, wo auch mehr auf das "Verhalten am Wasser" eingegangen wird und mehr über die Biologie und Lebensweise der Fische gelehrt wird.
    Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig viele Angler über die Fische, die sie fangen wollen wissen. Für viele sind die Fische einfach da und wenn nix geht, "muß man halt wieder einmal ein paar Fische rein schmeißen".
    Da fehlt es von Grund auf an Wissen und dem Verständnis zu den biologischen Abläufen.
    Und nicht zu letzt, ist der Fischneid unter deutschen Anglern ein großes Problem, dem wir viele, viele Einschränkungen zu verdanken haben - "Die Bootsangler mit ihren Echoloten fangen zu viel, weil es so ja jeder kann!"/Echolot bzw. Bootsangeln wird verboten, "Schleppangler fangen zu viel"/Angeln nur noch vom verankerten Boot, "die Nachtangler bauen Zelte und trinken Bier"/Nachtangeln wird verboten, usw. usf.
    Mir konnte bis heute noch niemand erklären, warum das "Tiroler Hölzl" bei uns in Bayern vielerorts verboten ist. Ich denke aus Fischneid, "nur weil es gut funktioniert hat" .
    Wir sollten vorsichtig sein und nachdenken, bevor wir nach neuen Regeln schreien.
    Jeder sollte sich mehr auf seine eigene anglerei konzentrieren, Rücksicht nehmen und verantwortungsvoll handeln, da der Umgang mit der Natur und lebenden Kreaturen jeglicher Art, eben eine gewisse Eigenverantwortung mit sich bringt.
    Hört auf bei den anderen das Haar in der Suppe zu suchen und beginnt eine Gemeinschaft Gleichgesinnter zu werden, sonst sind die Angler vielleicht bald die ersten, die sich ihr liebstes Hobby selbst abschaffen.
    Auf dem besten Weg dort hin, befinden wir uns schon.

    03.12.21 08:23 2
  • Profilbild Isar_Fischer

    Bei uns wurde das Maß vor ein paar Jahren schon von 50 auf 55cm angehoben. Ich habe gehofft, der Verein macht gleich 60cm draus. Da ist ja das Ziel, dass der Fisch höchstwahrscheinlich schon einmal ablaichen sollte, bevor er entnommen wird. Bei 45cm ist das noch nicht der Fall, denke ich😅

    03.12.21 08:41 0
  • Profilbild DGT

    Dieser Post wurde gelöscht.

    03.12.21 08:50 0
  • Profilbild ATRiot01

    Siehe mein Profil: absolut pro Entnahmefenster… finde die Reglung der Müritzfischer da recht gut, glaube Hecht war dort 60-90cm, für mich absolut okay…
    Es funktioniert also, wie die Bestände dort beweisen, UND es ist rechtlich möglich…
    Schade das sich fast alle Vereine und Gewässergenossenschaften dagegen sträuben.

    Was das Thema der Kontrolle betrifft….natürlich ist die fast nicht machbar, allerdings könnten drakonisch hohe Strafen schon den ein oder anderen abschrecken….

    Zum Glück ist die „ich schlage tot was ich fange, und wenn ich damit die Hühner oder die Katze füttere“ Generation altersbedingt am aussterben…. Die „jungen wilden“ haben ganz andere Probleme wie PETRA oder den NaBu der ihnen die Gewässer wegkauft….

    03.12.21 15:32 0
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