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  • Profilbild Rutenschwinger

    Hallo man stolpert ja immer wieder über solche Meinungen und auch Bestimmungen große Fische als Mutterfische zurück zu setzen.

    Wenn es die Bestimmungen festlegen ist das natürlich eindeutig. Wenn aber der Bestand gut ist und keine Regelung vorhanden sind macht das Sinn Mutterfische vorsorglich zurück zu setzen, um den Fortbestand zu sichern?

    Ich denk mir erstmal "nein" und ich würde ihn essen. Bei einem guten Beständ wären wohl genug Jungtiere da, um den Platz einzunehmen.
    Fällt sowas unter Hege und Pflege?

    18.08.19 09:15 0
  • Profilbild Esoxzist

    Geht’s um eine bestimmte Art …???
    Raubfische oder Friedfische…???

    18.08.19 09:20 0
  • Profilbild Rutenschwinger

    Nein eigentlich allgemein bzw. wenns für eine Art sinnvoll wäre. Man sagts ja z. B. bei Karpfen, Hecht und Zander.
    Bei Karpfen gibts dann auch die Regelung an einigen Gewässern. Bei Hecht und Zander hätte ichs noch nie als Bestimmung gelesen. Das hört man mehr von C&R Anglern.

    18.08.19 09:38 0
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  • Profilbild Rheinangler82

    Nun ja, da der einzelne Angler womöglich keinen genauen Überblick über den fischbestand haben wird, handle ich im Zweifel für den Bestand in dem ich besonders große exemplare zurück setze, da diese doch recht selten sind und ich finde allein schon deshalb gehören sie geschont. Ich handle da nach einem mir selbst auferlegten Fangfenster, zumal zu große Fische für mich einfach nicht so gut zu verwerten sind, und jüngere Fische meist noch besser schmecken. Wenn du natürlich einen 6 Personen Haushalt hast lässt sich auch ein größerer Fisch sinnvoll verwerten.

    18.08.19 10:28 3
  • Profilbild Rutenschwinger

    Das ist zum einen ein Punkt. Der Bewirtschafter sorgt ja mit den Bestimmungen dafür, dass alles was ich fange den Bestand nicht gefärdet (eigentlich). Ich erlege mir deshalb z. B. keine zusätzlichen Auflagen.
    Wenn genug Hechte im Teich sind ist dann der große bei der Paarung ausschlaggebend besser? Wenn er entnommen wird rutscht frisches Blut nach. Ist das evtl. bessser?

    18.08.19 11:06 0
  • Profilbild Rutenschwinger

    ... also Hecht, Zander, Karpfen & Co...

    18.08.19 11:07 0
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  • Profilbild Rheinangler82

    Bei einem kleineren See/Vereinsgewässer stimme ich Dir zu da der Bewirtschafter darüber bestens Bescheid wissen dürfte, ich angle am Rhein und da habe ich große Zweifel daran dass jemand bei all den schwarzanglern noch die Bestände im Blick hat.

    18.08.19 11:09 0
  • Profilbild Rutenschwinger

    Ok an einigen Flüssen ist das wohl ein guter Punkt.

    18.08.19 11:41 0
  • Profilbild Housemeister

    Ich halte nix davon, nur C&R zu betreiben, weil ja laut Tierschutzgesetz keinem Tier unnötig Leid zugefügt werden soll. Weil ich aber gleichzeitig in meinem Haushalt nix mit nem 90er Hecht anfangen kann, hab ich mir auch ein Entnahmefenster gesetzt. Klar sollte das von Gewässer zu Gewässer entsprechend dem Bestand angepasst werden.
    Den Platz Meterhechts wird mit Sicherheit dann irgendwann ein kleinerer einnehmen. Wenn immer die großen entnommen werden, reagiert die Evolution auch ziemlich zügig darauf, indem mehr frühreife Fische nachproduziert werden und so die Durchschnittsgröße sinkt. Beispiel ist dafür der Dorschbestand in der Ostsee, aber ich denke, dass sich das auch auf die Binnengewässer übertragen lässt.
    Mir sind persönlich aber auch zwei 60er Hechte lieber als ein 90er, da die auch besser schmecken.

    18.08.19 11:55 1
  • Profilbild nobby112

    Was soll ich mit 2m Wels, 90cm Karpfen oder 1m Hecht ?
    Ich habe Entnahmefenster.
    Ist er größer und unverletzt kann er wieder rein. Das töten eines Lebewesens um ihn dann klein zu schneiden und zu vergraben ist affig.
    Und ne 1.20m Hechtmutti ist für den Bestand sicher wertvoller wie ein 45er hecht.

    18.08.19 12:08 3
  • Profilbild Amon & Vanessa

    Also ich würde sie immer zurück setzen in sofern es nicht anders geht z.B. Wenn zu tief geschluckt wurde. Mit großen Fischen wurden auch schon Test gemacht und die sagen klar es lohnt sich diese zurück zu setzen da sie gute Gene haben und diese dann auch weiterhin an ihre Jungen weitergeben können. Und ich würde diese nicht mitnehmen da das Fleisch nicht mehr allzu gut schmeckt.

    18.08.19 12:32 1
  • Profilbild Rheinangler82

    Das Wichtige ist halt, sich an das Gesetz zu halten und nicht nur zum Spaß Fische zu fangen und dabei dennoch nicht alles gleich kaputt zu hauen.

    18.08.19 12:33 1
  • Profilbild Rutenschwinger

    Klein schneiden und vergraben ist ja auch ein No-Go. Das war ja nicht gemeint. Nur zu entnehmen was man verwerten kann ist plausibel. Mir gings nur darum ob große Fische ausschlaggebend für den Bestand sind. Das Argument mit den Dorschen und dem "dunklen" Bestand in Flüssen ist da z. B. einleuchtend.

    Das mit dem zu großen Wels war ja vor kurzem schon mal Thema. Bei mir gibts Bestimmungen, dass Welse nicht zurück gesetzt werden dürfen oder Hinweise wo man übergroße Fänge abgeben kann (Wirt XY). Um große Fische zu verwerten gibts wohl immer Wege.

    18.08.19 12:42 0
  • Profilbild nobby112

    Selbst wenn du den Fisch zum Wirt bringst bewegst du dich ja in einer Grauzone.
    So ziemlich auf jedem Schein steht das Fische nur zur eigenen Verwendung zu entnehmen sind.
    Will dich jetzt einer anschwärzen und sieht dich wie du den Wels oder was auch immer beim Wirt abgibst hast du ein Problem.
    Hier bei mir gibt es nirgendwo Hinweise zum verwerten.

    18.08.19 12:49 0
  • Profilbild Rutenschwinger

    Der speziell gemeinte Honweis steht in den Bestimmungen so drin.
    Sonst steht da "verkauf oder tausch" ist verboten. In dem Fall verschenke ich ihn.

    18.08.19 12:55 0
  • Profilbild C0nfuzius

    Meines Erachtens nach gibt es kein vernünftiges Argument um ein besonders großes Exemplar einer Gattung zu entnehmen. Besonders die schleichende Verringerung der Durchschnittsgröße und die Tatsache das ältere Fische bedeutend stärker Belastet sind mit Schadstoffen sprechen dagegen.

    18.08.19 13:01 1
  • Profilbild Rutenschwinger

    Wie kommst du auf eine stärkere Schadstoffbelastung? Mit der Zeit dürften sich Schadstoffe abbauen, soweit das Gewässer nicht dauerbelastet ist.

    18.08.19 15:23 0
  • Profilbild C0nfuzius

    soweit ich weiß ist das Gegenteil der Fall und je Älter das Lebewesen desto mehr lagert sich ab. und in der Regel sind Gewässer auch dauerbelastet. so das bei alten Tieren hohe Schadstoff Konzentrationen erreicht werden such in vermeintlich sauberen gewässern

    18.08.19 16:04 0
  • Profilbild Rutenschwinger

    Bei Schadstoffen muss man schon unterscheiden. Manche baut der Körper ab, manche scheidet er aus und manche lagern sich geringfügig im Gewebe ab. Die Schadstoffbelastung ist dann auch regional abhängig und die Dosis Meterhecht(e) pro Tag muss man auch erstmal über einen langen Zeitraum fangen und essen.
    Der Trend der Belastung sinkt. Da gibts die Brasse als Indikator und Messungen seit 1993 vom Umweltbundesamt.

    link

    Ein kleiner akut belasteter, zugewandeter Aal ist wohl schädlicher als ein großer Hecht im Alpensee.
    Ich denke da kommts darauf an wo, wie und wieviel.

    18.08.19 16:25 0
  • Profilbild Fleischi

    Also wenn ich z.B nen hecht von Meter 20 fangen würde oder so, würde ich ihn einfach nur deshalb zurück setzten, weil ich damit nichts anfangen könnte. Ich esse halt lieber frischen Fisch und nicht halt noch mal eingefroren und da wären in dem Fall die 1,20 zu viel für mich

    18.08.19 16:32 1
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