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  • Profilbild BenjiBarnes

    mich würde eure meinung zum karpfenangeln interessieren. neulich beim schleppangeln verfing ich mich mal wieder in einer karpfenleine, 200m vom ufer entfernt! dabei verlor ich einen kapitalen wels im drill. am selben abend kamen mir ein paar überlegungen bezüglich der anglerei auf karpfen.

    schaden karpfenangler, mit ihren unmengen an boilies dem gewässer bzg. wasserqualität?

    wird ein karpfen in seinem natürlichen umfeld so dick wie hier auf den fangfotos zusehen ist?

    ist es ein tolles gefühl einen zuvor vollgestopften karpfen zu fangen, und sich dann über das gewicht zufreuen?

    vielleicht könnt ihr mal eure meinung zu diesem thema äußern und mich vll auch eines besseren belehren...

    05.11.19 09:34 15
  • Profilbild F.L.

    Schön, dass du diese Kontroverse ansprichst. Leider wird es hier bestimmt wieder Ärger geben 😅
    Es gibt Karpfenangler, die tatsächlich sehr große Mengen an Futter "abkippen". In Vereinsgewässern bei mir in der Umgebung gibt es ein Limit/24h (meist 1l oder 1kg) aber auch da setzen sich einige drüber hinweg.
    Grundsätzlich kommt es aufs Gewässer an, ob mehr Futter dem Wasser schadet. Kieskuhlen ohne viel natürlichem Futter sollten nicht darunter leiden. Aber auch da gilt: Die Menge macht das Gift! Ich bevorzuge eher weniger und punktuell zu füttern aber auch das kommt auf das Gewässer und dessen Bestand an. Ebenso kommt es auf die Jahreszeit an.
    Zum Abspannen der Leinen:
    Es gibt Absinkbleie aber selbst die schützen nicht davor "abgeräumt" zu werden. Ich suche mir je nach Spinnbetrieb am Gewässer meinen Campplatz in der Nähe meiner Spots um eben nicht den ganzen See abzuspannen. Jedoch wurde ich sogar mal paar Meter vor meinem Zelt abgeräumt.
    Sowas passiert, wenn Angler keine Rücksicht auf andere Angler nehmen.
    Als Spinnfischer habe ich auch schon Karpfenmontagen abgeräumt obwohl ich zuvor bei seinem Zelt war und ihn nach seinen Montagen gefragt habe. Er wollte wohl seine Spots nicht verraten, hat gelogen und somit wurde er abgeräumt. Pech, viel Spaß beim neu herausbringen...
    Rücksichtnahme ist das Stichwort!
    Sieht man nen Karpfenangler kann man fragen wo seine Montagen liegen oder zumindest auf die Rutenspitze schauen um die Richtung zu erkennen.
    Ebenso sollte ein Karpfenangler auf den Spinnbetrieb achten und dementsprechend seine Spots oder das Camp wählen.

    Meiner Meinung nach werden wir Angler uns viel zu selten bis gar nicht einig und dementsprechend wird es zu solch ärgerlichen Vorfällen kommen.

    P.S.: Mein Beileid für deinen verlorenen Wels!

    05.11.19 10:30 26
  • Profilbild BenjiBarnes

    danke für die sachliche antwort👍 wenn vermutlich jeder so bewusst an die sache herangeht, würde es vermutlich deutlich weniger konflikt am wasser geben

    05.11.19 10:38 12
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  • Profilbild J.K.88

    Ich sehe das genau so wie oben beschrieben, Freund und ich sind in einem Verein rein gegangen, wo sowas mit dem futter auch Phase war. Als ich mit meinem Futterboot punktuell mein Futter ausgebracht habe, wurde mir gesagt das die Boote verboten wären, da so viel Futter eingebracht wird ( ich auf 3 tag, 3 kg). Am nächsten tag kamen andere Mitglieder des Vereines (anderer Herkunft, hat jetzt bitte nix mit Rasismus zu tun) mit blauben kanistern an, schmissen ca 10kg pro kopf Futter verteilt ins Wasser. Bei ihnen wurde darüber hin weg gesehen. Darauf hin habe ich anscheind mit meinem Brief an den Verein ins Wespennest gestochen. Ende des liedes war, einer von uns wurde rausgeschmissen und der rest ist nicht mehr erwünscht im Verein, aber schmeissen kann man uns nicht und die Vereinssatzung von 1965 wurde endlich mal erneuert.

    05.11.19 19:01 4
  • Profilbild Housemeister

    Ich schließe mich komplett eurer Meinung an. Werd das komplette Gewässer anspannt und abgeräumt wird, hat er meiner Meinung nach halt Pech gehabt. Wenn ich Ansitzangler sehe, gehe ich für gewöhnlich hin und frag einfach nach. Ich habe es allerdings auch bisher noch nicht erlebt, dass die dann das gesamte Gewässer abgespannt haben. Ich versuche selbst auf Futter möglichst zu verzichten, aber ich bin halt auch kein Karpfenangler.
    Wer mehr als 1kg pro Tag (ist ja häufig die Regelung) einbringt, sollte sich meiner Meinung nach mal Gedanken machen, warum jedes Kind wissen sollte, dass man nicht füttern sollte. Es gibt da auch Untersuchungen zu, in wie fern das Futter an stark beangelten Gewässern schadet (Stichwort Algenbildung, Sauerstoffnot, usw.)

    05.11.19 20:40 4
  • Profilbild Housemeister

    *dass man Enten nicht füttern sollte 😬 Füttern im beschriebenen Rahmen ist zum Angeln meiner Meinung nach okay 😉

    05.11.19 20:42 2
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  • Profilbild Christian Kahle

    1. natürlich ist da eh nichts, die fetten Teile sind reine Zuchtformen und Karpfen in natürlicher Umgebung gibts bei uns nicht, das ist keine heimische Art. 2. bei uns kriegen abspanner eher Ärger mit der Fischereiaufsicht. Gewässerordnung Brandenburg erlaubt nur Köderablage in Wurfweite.

    05.11.19 21:11 3
  • Profilbild J.K.88

    ja sagte der Vorstand bei mir auch mit der Köderablage und dann habe ich ca 110 mit der Rute geschmissen, die schauten doof und sagt das kann nicht jeder als trotzdem verboten 🙈😂. ist halt einfacher zu verbieten als mal drauf einzugehen

    05.11.19 21:20 4
  • Profilbild F.L.

    @ Housemeister: Mal abwarten ob sich noch die "anderen" Karpfenangler melden. Letztes Jahr habe ich einen Freund an nem Paylake besucht. Dort wurde er von Betreiber gefragt ob er aufgrund seines geringen Futters (30kg) nur eine Nacht bleiben möchte. 😂

    @ J.K.88: Ich werfe, wenn ich will, auch sehr weit. Gezielt ist dann eher anders aber möglich ist es. Da ich beim Angeln auf Karpfen Spotwahl vor Futter stelle kommt es für mich nicht in Frage ungezielt zu werfen. 1m daneben bedeutet manchmal Kraut, Schlamm oder andere Hindernisse...

    05.11.19 23:11 2
  • Profilbild J.K.88

    @ F.L ja das mit dem werfen mache ich auch nur wenn ich das gewässer kenne und da war es der Fall weil es dort kein kraut gibt.

    06.11.19 07:34 2
  • Profilbild Falco Wittich

    Zum Thema in Wurfweite angeln man kann locker mal 100m werfen. Ich selber schaffe knapp 140m je nach Köder und das dann auch noch zu verbieten wäre Schwachsinn. Das ist einfach nur Neit der Leute die es verbieten wollen, weil die entweder nicht solche Wurfweiten erzielen können mit ihr Ruten oder sich auch nicht solche Ruten leisten können. Es hängt unteranderem ja auch von der Körperbeschaffenheit des jeweiligen anglers ab (bin knapp 2m groß lange Arme und nicht nur Pudding in den Armen) wie weit man werfen kann. Ich selber frage auch jeden Angler wo er seine ruten abgelegt hat wenn ich an dem Gewässer bin um zu wissen ob ich nich selber einen guten Fisch verlieren könnte oder zum Ärger des anderen anglers Seine Montage einsalmmel egal ob mit spinnrute oder zum ansitzen. Wenn ich auf karpfen ansitze und da jemand mit der spinnrute loslegt rufe ich direkt rüber und weise ihn darauf hin. In den meisten Fällen wird dann auch Rücksicht genommen. Beispielsweise ein Rechteckiger 1,8ha großer see ist mit 9 karpfenangler komplett beangelt und dann kam einer mit seiner spinnrute und sammelte 3 Montagen mit 10 Würfen ein trotz hinweisen wo die Montagen liegen. Demnach entschied er sich das Gewässer zu wechseln

    21.04.20 06:20 1
  • Profilbild MeikPan

    Stimmt, man ist nur nedisch auf Deine Anglermuskeln und Deine Wurfweite😂😂😂
    Neulich erst nichtsahnend aufm Wasser gewesen um etwas rumzuspinnern, fuhren dann mit dem Motor zu nem anderen Spot, kamen dann wildgestikulierend zwei Typen auf nem Boot angebraust, schrieen irgendwas und meinten wohl, wir sollten anhalten, weil die feinen Herren über 200m (oder mehr) abgespannt hatten und nun drillen mussten. Ein Dankeschön gab es nicht, als wir dann anhielten, damit die ihren sinnlosen C&R-Kampf haben konnten. unfreundliche Arschgeigen

    21.04.20 08:25 8
  • Profilbild Brian Klaskala

    Falco du alter Adonis, Eigenlob stinkt!
    Ne spass ist ja alles schön und gut das du 140 m weit werfen kannst, ob das dann der Sinn ist, ist fragwürdig.
    Kommt warscheinlich auf den Standort an wie nahe man an seinen zu beangelden spot rankommt.

    Aber wenn ich als Spinnfischer, in 10 Würfen 3 Montagen von den karpfen angelern einsammel, hab ich spätestens nach 50 Würfen freie Fahrt! Alten effzett blinker drann und freie Fahrt! (Ironie)

    Habe schon sehr oft Komplikationslos mit karpfen Anglern am selben Teich gefischt, aber habe auch schon genauso oft ignorante, schlecht gelaunte, und "leicht" alkoholisierte leute, die aus ihrem Zelt getaumelt kamen gesehen bzw bekanntschaft mit ihnen gemacht. (lustigerweise oft östlicher Abstammung) 😂😂

    21.04.20 08:45 1
  • Profilbild Falco Wittich

    Dann sind sie einer der rücksichtslosen Angler. Es kommt durchaus aufs Gewässer und die stellenwahl an wie weit man wirft

    21.04.20 09:13 1
  • Profilbild Simon_2005

    also ich bin selber karpfenangler und füttere höchstens 1l pro Tag an (+/-100ml) meist sogar weniger und falls ich einen fisch fange kommen nochmal 5 bis 10 boilies hinterher (im sommer) und wenn man auf so großen Distanzen fischt und andere Angler an diesem See unterwegs sind sollte man die Schnüre auch absenken bzw sich einen anderen Spot suchen

    21.04.20 13:30 0
  • Profilbild SirOliver

    Hallo Leute.
    Ich bin eher ein Posen Angler. Was mich jedesmal aufregt ist das genau füttern der Angler mit diesen Gewichten.
    Man sitzt da und neben dir der Kollege holt immer wieder die Angel rein und schmeißt wieder raus. Teilweise bis zu 10 Mal innerhalb von 15 min.
    Wenn man dann was sagt wird man nur dumm angemacht. Mit ganzen Eimer voll Futter rücken die da an.....
    Es gibt sehr wenige die da mit sich reden lassen.

    Wenn ich mit meinem Bruder gehe (Karpfenangler), kommt es immer wieder zu Diskussionen. Irgendwann gibt er oder ich auf weil im zum Beispiel beigebracht worden ist: Da wo du den Fisch haben willst musst du ihn hinlocken.

    Es ist nicht einfach.... Früher bist du mit einer Dose Mais ans Wasser und hast wenn du gegangen bist noch ne halbe Dose reingeschmissen.....

    Egal wie man es sieht..... Die einen haben diese Meinung und die anderen eine andere.....
    Nur man sollte mehr Verständnis haben für andere....

    Zusammen sind wir Stark 😎

    21.04.20 14:03 5
  • Profilbild Oliver606

    Hey Leute ich hab mir eigentlich mal gesagt das ich zu diesem Thema nix mehr hier schreiben will (diverse Drohungen) aber da es noch sachlich ist mach ich da doch nochmal eine Ausnahme!

    ich gebe selber von mir zu das ich Futterangler bin! sprich wenn ich weiß das ich irgendwo angeln will fliegen vorher schon mal paar kg auf dem Spod aber erstens verwende ich Futter das sich, sollte es mal liegen bleiben, auflöst und nicht am Grund schimmelt und zweitens kontrolliere ich meine spods immer mit der Kamera, Schnorchel oder aquascope um zu sehen ob und wie leer sie gefressen sind! zu der Menge die variiert bei mir extrem! es gibt Gewässer da reichen 2-3 Hände und es gibt welche dort landen auch mal 20kg drauf und kein Witz das ist nach 1-2 Tagen komplett weg!

    zum ablegen ist das so eine Sache ich wenn ich 200m auslege und weiß das ich spinnfischer dort habe ist das ein Risiko was ich bewusst eingehe und auch keinen blöde anmachen würde wenn er meine spods anfährt oder Montagen einsammelt! nett und freundlich am Wasser zu sein und gerade zu anderen Anglern ist das A und O denn wir haben alle das selbe Hobby nur jeder übt es anders aus.

    21.04.20 15:39 4
  • Unbekannt

    Vielleicht sollten alle Friedfischangler nur 20 m auswerfen dürfen. Dann wäre das Problem aber auch nicht gelöst. Es ist doch einfach so, wer zuerst kommt malt zu erst und ein bissl Rücksichtnahme von allen. Klar ist mit nem Boot ist man wesentlich flexibler, aber muss ich dann die Spots von den Friedfischanglern ansteuern.?

    21.04.20 16:00 5
  • Profilbild xX_TaLu_Xx

    Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Mischung aus extrem viel Futter in ein Gewässer ein bringen und 200m entfernt seine Ruten ablegen etwas abstrakt erscheint. Wenn ich Futter benutze dann möchte ich die Fische zu meinem Spot locken, dann muss doch dieser keine 200m entfernt sein. Ich selber kenne mich da aber jedoch nicht ganz so aus, da ich meistens an einem kleineren Fluss fische. Ich möchte auch keine auf dem Schlips treten, denn jeder ist ja anders erfolgreich. Und jeder hat andere Erfahrungen gemacht. Für mich würde es auch kein Problem darstellen wenn jmd seine Ruten auf so große Distanzen ablegen möchte, solange man nett und freundlich am Wasser ist und Rücksicht auf andere Angler nimmt. Wir ziehen ja alle am selben Strang.

    21.04.20 16:30 3
  • Profilbild BenjiBarnes

    Also ich habe nach meinem Post weiterhin schlechte Erfahrungen gemacht, aus diesem einfachen Grund habe ich für mich den Entschluss gefasst, dass ich jede Karpfen Leine, die 200m+ vom Ufer abgespannt wurde gnadenlos abräume und aus dem See entferne. denn, 4 ruten a200m macht 40000m2 vom See, die ein Angler für sich in Anspruch nimmt😅🔨 sowas ist meiner Meinung nach einfach nur extrem rücksichtslos...

    22.04.20 09:58 4
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