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  • Profilbild Zuperior

    Hey Leute,
    vllt kann mir jemand Hilfestellung geben.
    Ich habe meinen Schein seit ca. genau einem Jahr und ich scheine den Misserfolg gepachtet zu haben. Irgendwie habe ich mir mir das mal so vorgestellt das man einen schönen Angeltag mit 3-4 Fängen erlebt. Aber es kommt ständig anders. Da ich letzten Sommer meine ersten Erfahrungen durch Zufall an einem Privatsee in Portugal mit ner Spinnrute erfolgreich auf Schwarzbarsch sammeln konnte, habe ich mich dem Spinnfischen verschrieben. Aber nach meiner Fischereiprüfung war Ebbe. Ich gehe meistens als Schneider nach Hause. Und wenn nicht dann fange ich maximal einen Fisch. Selbst am Forellensee habe ich in 4h nur einen Fisch gefangen. Ich nutze inzwischen ne Cormoran UL Rute mit 0,5 bis 7g WG. Dazu ne 1500 shimano ULRolle. Darauf habe ich ne dünne Monofile Schnur. Ich habe schon dünne Stahlvorfächer oder aber auch Fluo geangelt. Selbst n DS habe ich schon probiert. Als Köder habe ich selten n Wobbler oder Spinner. Meistens aber LK Gufis in Größen von 3 bis 10cm. Auch Spoons und PowerBait habe ich probiert. Aber immer das gleiche. Egal ob Vereinsgewässer (Seen) oder aber Fließhewässer (Oberlauf der Ems und der Lippe) Was mache ich falsch? Es kann doch nicht sein das ich immer die falschen Köder, Uhrzeiten oder Stellen habe. Ich bin mehrmals um unsere Seen Komplet herum gegangen. Und heute bin ich die Ems ca 6km abgegangen. Aber bis auf nen Karpfen der aussah wie n Koi habe nicht mal andere Fische gesehen. Ich war das Jahr echt viel am Wasser aber es gab glaube ich nur einen Angeltag an dem ich mal zwei Fische gefangen habe. Im Mai war ich mit Freunden 1 Woche in Norwegen. Der Hochburg für Angler. Selbst da habe ich in dieser Woche nur knapp 5kg gefangen. So langsam verzweifle ich. Kann mir jemand helfen?

    09.11.19 21:22 0
  • Profilbild Hansesack

    Hast du Bisse? Und frag doch mal im Verein wie der Schnitt im letzten Jahr aussah und ob mal jemand mit dir zusammen loszieht?

    09.11.19 21:48 0
  • Profilbild Zuperior

    Naja gar keine Bisse kann ich ja nicht sagen. Ich würde sagen das ich in dem laufenden Jahr ca. 5-10 Bisse verhauen habe. Das ist aber schon hoch angesetzt. Die meisten Vereinskollegen gehen auf Karpfen. Wir sind ein recht kleiner Verein und haben niemanden der n Crack im Spinnfischen ist. Ich kenne aber noch nicht so viele Mitglieder.

    09.11.19 22:01 0
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  • Unbekannt

    Hi Zuperior,
    i feel you 😄
    Habe den Schein nun auch knapp ein Jahr. Davor allerdings schon viel im Ausland geangelt und bin dementsprechend nicht ganz unerfahren in die Angelei hineingeschlittert.

    Aber mir geht es ähnlich und der Erfolg stieg auch wirklich nur seeehr seeehr langsam an. Vorallem ist die Lernkurve extrem flach. Was ich bei mir festgestellt hab, das die Gewässer in der Umgebung und vorallem die Vereinseen richtig miese Endgegner sein können. Sei es aufgrund vom Besatz, der Struktur des Gewässer, Vegetation etc. pp. Auch spielen hier die Wetterverhältnisse deutlich mehr rein als an großen Gewässern (meine subjektive Meinung).

    Kenn‘ deine Gewässer nicht und kann Dir wirklich nur empfehlen, dir Gewässer mit einem tatsächlich guten Bestand zu suchen. Hier ist zwar die Chance, das man als Schneider nach Hause geht auch wahrscheinlich aber der Frustfaktor „Da gibt‘s ja gar keine Fische; Hier schwimmt doch nix rum“ fällt weg und Du konzentrierst dich nur auf Dich und Deine Angeltechnik. Wichtig find‘ ich auch, kein Gewässerhopping zu betreiben. Such‘ Dir ein See, Fluss etc. raus und beangel den richtig intensiv. Zu allen möglichen Zeiten, Tage, Wetterverhältnisse usw. Lern‘ das ausgewählte Gewässer kennen und lieben. Was an anderen Gewässern läuft, läuft bei deinen noch lange link spielt viel Wissen, Zeit und Erfahrung rein.

    Was mir persönlich auch viel gebracht hat, sind ein paar Guidings zu buchen. Man lernt viel, kann ein Profi ausquetschen und im „Normalfall“ gehst Du hier nicht als Schneider nach Hause (Garantie hat man trotzdem nicht).

    Das wichtigste ist am Ball zu bleiben und probieren, probieren, probieren.

    Mittlerweile hab ich die Eigenheiten meiner Gewässer raus und der Fangerfolg stellt sich langsam aber sicher ein.

    Und zu guter letzt: Lass‘ Dich nicht von Videos auf Youtube, Fängen hier in der App oder sonst wo triggern. Man weiß nie, wie lang jemand für den „einen“ Fisch geackert link die Schneidertage stellt man eben nicht in Youtube, Instagram od. äh.

    Wünsch‘ Dir weiterhin Tight Lines und bleib dran! Der Erfolg kommt!


    09.11.19 22:02 6
  • Profilbild Zuperior

    Wenn ich so Deine Fänge sehe muss ich sagen Hut ab. Hast du mehrere Fänge am Tag?

    09.11.19 22:03 0
  • Unbekannt

    Dieser Post wurde gelöscht.

    09.11.19 22:05 0
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  • Profilbild Zuperior

    Danke corrttx. Für unsere Gewässer gibt es leider keine Guidings. Und ich würde mir gerne auf unsere Seen konzentrieren. Wenn ich überlege wie oft ich in dem Jahr angeln war. Das wären an externen Gewässern ein Vermögen gewesen. Zu unserem Bestand kann ich nicht viel sagen außer, es gibt Fisch. 😩 Ich will mich nächstes Jahr mehr im Verein einbringen um mehr zum Besatz heraus zu finden und vllt. sogar zu mehr bzw. besseren bzw. anderen Besatz anzuregen. Wir haben Zuchtvorrichtungen sogar für Zander. Ich weiß aber nicht ob die noch aktiv betrieben werden. Das ist meine letzte Idee was ich noch machen kann.

    09.11.19 22:09 0
  • Profilbild Zuperior

    Dieser Post wurde gelöscht.

    09.11.19 22:11 0
  • Profilbild Zuperior

    Ach ne da war noch ein Post von Dir. Den habe ich nicht mehr lesen können.

    09.11.19 22:10 0
  • Unbekannt

    Als chronischer Schneider mag ich dir trotzdem folgende Hinweise geben:
    1. suche erfahrene Angler bei denen Du mitgehen kannst und lernen kannst.
    2. Vermutlich ist an deiner Köderführung und Angeltaktik/Strategie etwas gravierend falsch.
    3. wenn es beim Spinnfischen nicht läuft und die beiden obenstehendes Punkten nicht erfolgversprechend angegangen werden können, dann versuche es doch mit einer anderen Methode (Ansitzangeln mit Grundmontage oder Pose, stippen, Feeder oder winklepicker oder weiteres)
    4. bei YouTube Angelvideos ansehen, Dort gibt es viel Gutes und auch Exzellentes, aber auch viel Schrott. Empfehlung wäre für dich die Videoreihe von Lieblingsköder.
    5. nicht aufgeben!

    09.11.19 22:13 2
  • Unbekannt

    Beim Besatz sind die meisten Vereine sehr schweigsam - unserer zumindest. Da wird ein kleines Geheimnis draus gemacht. Bin gespannt ob Du da was raus bekommst. 😉

    Aber durch Guidings, selbst auf anderen Gewässern bekommst Du wertvolle Tipps und lernst dazu. Und ganz wichtig ist, das immer mal ein Erfolg dabei ist, der Dich anspornt weiter zu machen.

    Weil ich dachte, der Post war nicht auf meinen bezogen. 😉

    09.11.19 22:14 1
  • Unbekannt

    Und lös‘ Dich von dem Gedanken, mehrere Fänge pro Tag zu haben. Das passiert ganz selten und da muss wirklich alles passen. Vom Gewässer bis hin zur Laune der Fische.

    09.11.19 22:15 1
  • Profilbild Fly

    Hallo
    An besetzten Teich mit Forellen Karpfen und co.
    müsste schon was gehen.
    Auch wenn mal zähe Tage dabei sind gibts auch oft sehr gute Tage.
    Grad Vormittags sind meine Lieblings Zeiten auf Forelle.
    Am Fluss schaut es schon wieder anders aus,grad in der Sommerzeit.
    Ich gehe auch gern mit UL auf Forelle.
    Hab ne Quantum (Blood Sword) 1-8 g und ne 1000oer Ceymar.
    Hab 0,10er Kairiki drauf.
    Für Vorfächer nehm ich Fluorocarbon.
    Stärke je nach Einsatzgebiet.
    Mit Gummi geh ich selten auf Forelle.
    Am Bach/Fluss nehm ich gern Wobbler,aber auch Nymphen und Streamer gehen gut.
    Spinner und kleine Blinker natürlich auch.
    Am See, Baggerse verwende ich auf größere Regenbogen Forellen gerne Meerforellenblinker.
    link14audP1x7ud6

    So in der Art.

    Auf Barsch gern auch Twister und Gummifische aller Art .
    Von 3-10cm ca.
    Nymphen an der Hegene(Wenn erlaubt) Hat mir auch schon Forellen, Saiblinge und Barsche gebracht.
    Auch Weißfische packen gerne Kleine Kunstköder.

    Wichtig ist das du Vertrauen in deine Ausrüstung und Köder hast.
    Hab auch schon Stundenlang nen kleinen Bachabschnit bearbeitet bis ich den Richtigen Köder gefunden hab.
    Dann waren doch noch einige Fische in kurzer Zeit drin.
    Auch weil ich die Spots die vorher erfolglos waren nochmal besucht hab.

    Man sieht nicht immer viel Fische.
    Wir haben einen Bach, wenn der Klar ist und weniger Wasser führt denkt man der ist Leer.
    Sobald man ans Ufer kommt sieht man höchstens mal n paar Brutfische.
    Geht man Langsam in der Mitte entlang sieht man erst den waren Fischbestand.

    oft bringst mehr, kleinere Stellen gezielt zu befischen, als Killometer zu machen.
    Lieber öfter aber kürzere Abschnitte intensiver befischen.
    Grüße Fly

    09.11.19 22:24 0
  • Profilbild F.L.

    Also deine Geräte- und Köderwahl scheint ja eher auf Forelle und Barsch aus zu sein. Jiggst du oder Faulenzt du oder beides? Welche Art von Montage benutzt du? Wenn ich auf Barsch unterwegs bin ist meine bevorzugte Montage Carolinarig/Texasrig (mit nem starken Stopper kannst du zwischen den beiden Rigs hin und her wechseln). Diese probiere ich immer als erstes aber danach probiere ich sehr viel aus. Seien es Spinjigs, normale Gummis (faulenzen, jiggen, agressiv jiggen), Dropshot, Spinner, Wobbler oder Joker. Ausprobieren ist mit das Wichtigste! Habe ich nen vielversprechenden Spot gefunden teste ich alle möglichen Farben/Formen/Montagen aus. Je nach Sichttiefe verläuft meine erste Auswahl (trüb = fluo, klar = natur) aber selbst das ist nur eine grobe Richtlinie, die schnell verworfen werden kann.
    Wie heißt es so schön? Probieren geht über studieren!

    09.11.19 22:30 0
  • Profilbild Zuperior

    Vielen Dank für die vielen Tips. Ich jigge meistens, hab’s aber auch mehrfach mit faulenzen versucht. Habe Aale Videos von LK gesehen und verzweifle dadurch noch mehr. Die erklären z. B. wenn man ne Wasserkant findet an der dann noch n umgestürzter baum liegt, dann ist das ne 100% Barschstelle. Ich finde genau so etwas und was ist, tote Hose. Unsere Fließgewässer hier sind eher flach da ich an der Lippe und der Ems quasi an den Quellen wohne. Für n Meter Wassertiefe muss ich schon n bissl fahren. Würde ich aber in Kauf nehmen wenn ich immer wüsste wo ich die Gastkarten für die Abschnitte her bekomme. Ich hab bald mehr YT Videos zum Raubfischangeln gesehen als ich Bücher im Leben gelesen habe. Egal ob LK, LMAB oder den Spartaner. Irgendwie helfen die Tips aus den Videos bei mir nicht. Bin auch mehrfach bemüht hier jemanden aus der Region zu finden der mir n bisschen was zeigen kann. Hoffe da klappt mal was. Wobei welcher Raubfischcrack hat schon Lust n Brutfisch mit sich zu schleppen?😉 Denke über n guiding nach. Aber die Kosten mal richtig.

    09.11.19 22:46 0
  • Profilbild Zuperior

    Kann es denn wohl am Tackle liegen?

    09.11.19 22:47 0
  • Unbekannt

    Nur weil die sagen, das eine Stelle mit Merkmal X&Y eine Barschstelle ist, ist das an DEINEM Gewässer noch lange nicht so. Gewässer und Fische sind sooo verschieden...
    Was glaubst, warum jeder Angler versucht seine Spots so massiv zu schützen? 😉 Diese zu finden, sind das zeitintensivste am Angeln und kosten Wochen, wenn nicht Monate.

    Jiggen und Faulenzen auf Barsch? Hast es mal mit einem kleinen Wobbler und richtig agressiver Twitch Führung probiert? Barsche stehen im Normalfallauf zackige Führung des Köders.

    09.11.19 22:52 0
  • Profilbild Zuperior

    Ne n kleinen Wobbler habe ich nicht. Habe zwei Stück. Einer 8cm der andere 6cm. Nehme die nicht so gerne. Wegen den Drillingen und der großen Gefahr nen untermaßigen Hecht zu erwischen. Deswegen bleiben Wobbler und Spinner häufig in der Kiste.

    09.11.19 22:55 0
  • Unbekannt

    Dann drück‘ die Wiederhaken an. So kannst die super raus operieren. Dir ist aber klar, das teilweise richtige Muttihechte auf kleine Gummfische gefangen werden 😉

    09.11.19 22:56 1
  • Profilbild F.L.

    Grundsätzlich bestimmt nicht die Rute was du fängst sondern dein Köder und dessen Präsentation. Von daher würde ich am Tackle nur eines ändern: Geflochtene Schnur! Monofile ist fürs Spinnfischen nur bedingt geeignet. Geflochtene Schnur hilft sowohl bei der Köderpräsentation als auch bei der Bisserkennung.
    Zu den Wobblern: Benutze sie! Ein Hecht geht auf alles was ihm gerade auf den Sack geht oder was er gerade fressen will. Ob kleiner Gummi, Spinner oder Wobbler, vor Hechten bist du nur sicher, wenn keine Hechte im Gewässer sind. Twitchen ist ne Macht, sowohl aif Barsch als auch auf Hecht.

    09.11.19 22:59 1
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