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  • Profilbild KurtMigge

    Hi Leute, eine Frage die mich schon seit langem beschäftigt: stellt euch vor ihr seid an einem Hotspot und überlegt mit welchem Köder ihr beginnt, ist es hier völlig egal welche Reihenfolge man wählt?

    Die Überlegung dahinter ist: Soll man einem logische Schema folgen wie - Beginne ich erst top Water und arbeite im ich mich dann nach unten oder aber erst mit lauten und Druckvollen ködern und danach erst leises Zeug wie Gummifisch? Die Hauptfrage dahinter ist, ob ich die Fische mit gewissen Ködern (zb Spinner) vertreibe oder skeptisch mache und sie danach auf Gummifische nicht mehr beissen?
    Ich hoffe ihr wisst wie das gemeint ist, ich habe festgestellt dass sich viele meiner Angel Buddies solche Überlegungen machen aber keiner so richtig darüber spricht. Kann man ein Schema finden um den Hotspot so lange und so effektiv wie möglich zu befischen? Eins ist nämlich klar: auch wenn die Fische da sind haben sie irgendwann keine Lust mehr zu beißen wenn man zu viel Köder durchgezogen hat

    08.11.21 11:05 3
  • Profilbild andi252

    Ich würde erstmal mit natürlichen Ködern anfangen. An einem sehr flachen Spot habe ich schon beobachtet, dass Köder wie Chatterbaits Fische aus ihren Unterständen vertrieben haben. Denke mal, dass man das aber kaum pauschalisieren kann. Wird von Gewässer zu Gewässer und Tag zu Tag unterschiedlich sein.
    Sich ein wie auch immer gestaltetes System zurecht zu legen hilft aber sicherlich einen Spot gut auszufischen

    08.11.21 11:10 3
  • Profilbild blluebird

    Also außer ich Angel jetzt gezielt auf einen Fisch z.B. Zander dann Angel ich mich von oben nach unten durch. Im sommer fange ich oft (aber nicht immer) mit topwater an wenn da nichts passiert in den ersten 10 Würfen Wechsel ich auf einen Köder der im mittelwasser läuft z.B. ein wobbler oder ein spinjig (manchmal probiere ich auch beides z.B. bei nachläufern oder wenn ich viel Aktion sehe). hin und wieder leier ich aber ich infach nur einen gummifisch durch mit dem ich dann irgendwann den grund abklapper.

    08.11.21 11:33 1
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  • Profilbild Fliegauf Philipp

    Da denkt wohl jemand über die Aussage vom Mark, beim YPC nach.
    Seit ich seine Theorie gehört habe, habe ich auch darüber nachgedacht.
    "Geräuschtarnung" schreibe ich auch sehr hoch - aber nicht wegen der Lautstärke beim reden, sondern den Geräuschen, die durch Erschütterungen z.B. umfallende Glasflaschen, Schläge gegen das Boot, rumgetrampel/umhergerenne am Ufer erzeugt wird.
    Eben alles, bei dem der Schall unter Wasser weiter gegeben wird.
    Wenn ich zum Beispiel, mit meinem Boot länger an einem Spot bin, setze ich lieber den Anker, als nur kurz auf die Ankerfunktionstaste des Bugmotors zu drücken, da ich davon überzeugt bin, dass das ständige gebrummel des Motors unter Wasser, sich auf Dauer störend auswirkt.
    Vom Ufer achte ich darauf, keinen Schatten auf's Wasser zu werfen, keine gut sichtbaren Klamotten zu tragen und meine Silhouette vor Büschen, Bäumen... zu verstecken.
    Um zurück zu den Ködern zu kommen.
    Ich kann mir schon vorstellen, dass ich mit besonders auffälligen Ködern, die viel Radau unter Wasser machen, auf Dauer scheuchen kann und die Fische ein paar Meter weiter ausweichen oder zumindest bei dem einen oder anderen Fisch, die Alarmglocken läuten und sie vorsichtiger agieren lässt bzw. misstrauisch werden lässt.
    Da denk ich an Köder wie Bigbaits, große Spinner, Chatterbaits, Laute Wobbler wie Crankbaits usw.
    Allerdings denke ich, dass ein paar Würfe, ich sage mal fünf Würfe, die Fische zwar kurzzeitig etwas aus der Routine bringen könnte, sie aber nicht gleich entgültig "vergrault", wie es vielleicht der Fall ist, wenn der Spot eine halbe Stunde beackert wurde.
    Wenn ich eh im Hinterkopf habe, Topwater zu probieren, würde ich das grundsätzlich immer am Anfang machen, weil es ganz einfach logisch ist. Um Topwaterbisse zu bekommen, darf kein Misstrauen der Fische da sein. Da reicht es schon, wenn man zu nah dran steht oder der Köder zu nah kommt, dass man keine Bisse bekommt oder der Fisch die Verfolgung abbricht.
    Ich kann vom angeln mit dem Livescope sagen, dass auch Köderfarben "scheuchen" können. Ich konnte schon "tausend Mal" beobachten, wie Fische vor der einen Farbe wirklich fast schon erschreckt wurden und auf eine andere Farbe des selben Köders dann aber gebissen haben oder zumindest Interesse zeigten.
    Die Beschaffenheit des Spots - ob Fluss oder See (im Fluss herrscht unter Wasser aufgrund der Strömung, immer eine gewisse Geräuschkulisse, während im See unter Umständen völlige Stille herrscht.
    Hinzu kommen die Umstände vor Ort. Haben die Fische dort für gewöhnlich ihre Ruhe und sind anfällig für Veränderungen am Wasser oder sind sie einiges gewöhnt, weil vielleicht alle fünf Minuten Standup Paddler vorbei fahren, Bootsverkehr und Badebetrieb herrscht?
    Fazit - "Alles kann, nix muß!"

    08.11.21 12:42 5
  • Profilbild KurtMigge

    Gerade an sehr überfischten Gewässern mit überschaubarem Bestand und gleichzeitig hohen Angeldruck hat man gefühlt nur den „einen“ Überraschungsmoment. Sprich: Ein Kunstköder, der vielleicht verlockt anzubeissen. Wenn gerade aber die Zander spitz beissen und den Braten riechen, ist das Spiel erstmal für mehrere Stunden vorbei.
    Meine Strategie ist auch erst mit unauffälligen Ködern anzufangen wie Gummis und dann nach und nach aggressiver werden, zb. Spinner, Crankbait und co

    08.11.21 12:43 1
  • Profilbild Fliegauf Philipp

    Es kommt auch noch darauf an, ob ich der Meinung bin, dass die Fische Standort-treu am Spot stehen oder ob die Fische ziehen und so, nach und nach am Spot vorbei kommen.
    Wenn ich der Meinung bin sie ziehen, währe es völlig egal, da immer wieder "neuer" Fisch am Spot ankommt.

    08.11.21 13:08 0
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  • Profilbild KurtMigge

    👍🏻

    08.11.21 21:33 0
  • Profilbild Rayk80

    Also ich mach das so, Ich schnapp mir meine Angelsachen, geh ans Wasser und fange einfach an. ohne großartig nach zu denken. Das ist dann angeln und abschalten vom Alltag. Meiner Meinung nach, wer anfängt sich über so Sachen den Kopf zu zerbrechen, macht was falsch. Angel einfach aus dem Bach heraus und genieß die Zeit am Wasser. 😉

    09.11.21 05:35 1
  • Profilbild KurtMigge

    😅👍🏻So mache ich es eigentlich auch meistens. Aber manchmal packt einen der Ehrgeiz, vor allem wenn man lange geschneidert hat versucht man, die richtigen Dinge zu tun…

    09.11.21 08:38 1
  • Profilbild Rayk80

    Ich finde, es gibt kein richtig oder falsch. Einfach vertrauen in das eigene Tun. Dann klappt es auch wieder mit dem fangen.

    09.11.21 10:07 0
  • Profilbild KurtMigge

    Früher oder später muss wieder ein Biss kommen, das ist klar.
    Aus Sicht der Fische gibt es allerdings ganz sicher ein richtig oder falsch. Das ist ja der Grund warum hier im Forum so viel an Erfahrungen ausgetauscht wird - um dem Wissen näher zu kommen! 😉💪🏼

    09.11.21 10:47 2
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