Raubfisch, karpfen, Friedfisch (weißfisch)
irgendwie hab ich das gefühl das 70% der angler auf raubfisch gehen. 25% auf karpfen und naja der Rest auf friedfische (weißfische) . Oder kommt mir das nur so vor? (nicht das ich mich beschweren würde)
Provokation oder Interesse? Wenn Interesse: hat vermutlich noch keiner ausgerechnet und genaue Angaben wird es nicht geben.
Die Berechnung ist eher ein Gefühl, Vermutung What ever
Ja ungefähr auch so hab ich es im Bauch. Die Karpfencommunity könnte ich mir noch anteilhafter vorstellen. Relativ ausgewogen mit den Raubfischern. 40-40 und Rest: Forelle, Fliegenfischer, Puff, Stör, Weißfisch....
Da hast du vollkommen recht. Schau dir doch nur die Fangmeldungen hier an. 50% Barsche, 15 % Zander, 10 % Hechte, 10 % Karpfen, 10 % Weißfische und den Rest teilen sich Waller, Salmoniden und Aale. Ist eben eine komplett andere Angelei als noch in meiner Kindheit. Da wurde geangelt, um Fisch zu essen. Heute wird geangelt um zu posen. Natürlich hatte auch da manch Angler mal einen großen Hecht, Waller oder Karpfen in Verlauf seines Lebens gefangen und der wurde mitunter präpariert und an die Wand gehängt. Es waren auch deutlich weniger Angler als heutzutage. Die ganzen Outdoor Aktivitäten, zu denen auch das Angeln zählt, sind seit Corona explodiert. Und was sind das für Menschen, die haben auch vor Corona schon die Action geliebt und leben das nun auch beim Angeln aus, indem sie aktiv auf Raubfische angeln. Die wenigsten sind wirklich Naturfreunde, die von klein an mit der Stipprute an den Gewässern saßen. Man sieht es auch an den Fangmeldungen, wie die Fische gehalten werden, egal ob Barsch, Rapfen oder Schleie, es wird der Bassgrip verwendet, der Daumen möglichst tief ins Maul geschoben und der Kiefer ordentlich nach unten aufgerissen.
Hallo Karpfenchris, kann ich nur bestätigen oder noch krasser. Habe mit 63 erst am 25.11. 25 die Fischerprüfung gemacht und wir haben eine WhatsApp Gruppe mit ca. 30 Leuten gegründet. Als ich dann an einem unserer Teiche zum Brassenangeln gehen wollte kamen nur Absagen weil kein Raubfischangeln erlaubt.
Für die Gewässer wäre es jedoch auch sehr wichtig, die Weißfische zu fangen und auch zu entnehmen.
Adolf62, ein richtiger Angler freut sich auch über Brassen. Sind leckere Fische. Wenn die Gräten stören, macht eben Frikadellen draus. Abgesehen davon sind es schöne Fische, die insbesondere beim Posenangeln eine interessante Art haben zu beißen. Sie heben die Pose aus oder legen sie hin. Aber hier werden sie als Klodeckel bezeichnet. Das zeigt schon die geringe Wertschätzung dieser Fischart und überhaupt der Natur gegenüber
Ich hatte zum Beispiel noch nie eine einzige Gräte beim Essen von weißfischen . Nach dem filitieren einfach schröpfen sagenhaft
Karpfenchris 1995, ich habe noch nie einen Fisch filetiert. Ich brate die Fische so wie sie sind. Und wenn man weiß, wie man einen Fisch isst, wird man die Gräten auch relativ schnell finden und aussortieren können. Aber deine Version ist natürlich auch optimal für die Leute, die Angst vor Gräten haben. Mein Opa hat die gebratene Plötze einfach in Hand genommen und abgeknabbert wie ein Hühnerbein. Da blieb nur die Hauptgräte übrig, den Rest hat er mitgegessen
Mal wieder ein tolles Beispiel, wie man Fische nicht halten sollte. Gesehen bei ALLE ANGELN (Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar)
Also ich gehe Feedern und auch mit der Stange los aber dann gibt es auch Tage wo ich gerne mit der Spinnrute los gehe. und leider bin ich so paddelig das mir meine gefangene Fische immer wiedr ins Wasser fallen. . 🤣
@Spinnangler genau! Du hast es erfasst. Heute wollen alle jungen Angler nur noch Posen. Und um das herauszufinden, hast du wahrscheinlich mit allen gesprochen?! Jeder Spinnangler liebt nur die Action und deswegen geht er angeln anstatt sich ein schnelles Auto zu kaufen… Spinnfischen und Natur zu mögen schließen sich kategorisch aus! Dass so viele Menschen lieber spinnangeln gehen, liegt bestimmt nicht daran, dass sie tagsüber schon 8h in der Schule oder im Büro gesessen haben und sich mal etwas bewegen wollen. Um die Brassenbestände zu reduzieren, müssen wir einfach mehr Fisch entnehmen! Dass die großen Räuber sich darum kümmern könnten ist Quatsch. Vor allem weil die ja bei den richtigen Anglern überm Kamin hängen…
Andi, welcher große Räuber soll sich denn um ü 50cm Brassen kümmern? Und wie du die Barsche hältst, werden sie nicht mal mehr in der Lage sein, ein 5cm Rotauge aufzunehmen.
Nur mal von einem beliebigen Angler hier ein Beispielfoto. Dieser Barsch wird nie wieder vernünftig Nahrung aufnehmen können. Gesehen bei ALLE ANGELN (Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar)
@Stippangler, gerade weil Raubfische besser schmecken, als Friedfische, gehe ich nur auf Raubfisch. Außerdem hab ich beim Spinnfischen Bewegung und will mich, nach meiner sitzender Arbeit, nicht nochmal irgendwo hinsetzen. Gab doch früher genauso Leute, die nur Spinnfischen gegangen sind. Im Winter vllt mal mit Köfi, aber des war ja dann auch auf Raubfisch.
N Waller haut dir die 50er Brasse easy weg. Große Hechte ballern sich auch gut was rein.
@Stipp-Angler Also für einen 2m Wels ist eine ü50 Brachse kein Problem. Zudem ist das "Posen" relativ, ich meine große Fische unabhängig von der Art sind wirklich beeindruckend, das Raubfischangeln hat sich einfach durchgesetzt, da es für viele Leute einfach spannender ist und die Fischarten für diese Leute interessanter sind. Wenn Leute nur posen wollen, dann würden diese andere Dinge tun, teure Dinge kaufen, Muskeln aufbauen o.ä, denn ich persönlich kann nur bei wenigen Leute wirklich "posen" mit meinen Fängen. Zudem ist dein Kommentar "Und so wie du Barsche hältst (.....)" meiner Meinung nach fehl am Platz, da es nicht Thema ist und nur weil andi252 die Barsche falsch hält macht es seine Aussagen nicht weniger wahr oder unwahr.
Basti.98, ist ja prinzipiell auch nichts gegen einzuwenden, wenn jemand Spinnangeln betreibt, um sich zu bewegen. Wobei der Ansitzangler auch mit dem Fahrrad zum Gewässer fahren kann, statt mit dem Auto, dann hat er auch Bewegung. Aber das hier hat nichts mehr mit normalem Angeln wie früher zu tun. Manche hier gehen jeden Tag ans Wasser und fangen Raubfische. Einer hat gerade gepostet, dass er innerhalb kürzester Zeit 40 ü 40cm Barsche gefangen hat. Die alten Angler, die haben ein paar große Fische im Jahr entnommen. Ansonsten für die Küche oder auch nur für die Katzen Weißfische mit der Stippe gefangen. Die Bilder, die ich hier sehe, machen mich einfach nur wütend. Jeden Tag die Barsche im Bassgripp, Döbel und Rapfen an den Kiemen gehalten oder auch im Bassgrip. Selbst dem 12cm Barsch wird der Daumen ins Maul gestopft. Am besten noch mit Handschuhen.
Mir schmecken Plötzen und Forellen viel besser als die Räuber. Hecht ess ich gar nicht, Zander schmeckt nach nix, Barsch nur die kleinen die man ohne zu Schuppen braten kann. Filetieren ist der Aufwand nicht wert, schuppen sitzen zu fest. Schleien und Aal ess ich auch gerne, ab und zu ein Karpfen. Spinnfischen ist mir zu langweilig, monotones schmeißen und kurbeln, das ist so unentspannt. Wenn aktiv, dann Trotting.
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