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  • Profilbild Irxn87

    Hi Community,

    ich hatte heute einen fanglosen Angeltag an einem See (23ha). Spaß hat er trotzdem gemacht 😉

    Eines meiner Hauptprobleme bei der Forellenjagd war mMn , dass ich wegen dem bisschen Wind meinen Jig Spinner (SpinMad 4g) max. 10m weit werfen konnte.
    Mit ein paar Zügen war der Köder dann wieder aus dem Wasser.

    Meine Forellenrute ist für 10-30g ausgelegt, Posenmontagen mit ca. 20g fliegen schön weit.
    Mit dem SpinMad habe ich an der Rute bereits Forellen gefangen.

    Mir ist bewusst, dass das Wurfgewicht unter dem angegebenen Gewicht liegt, bitte keine blöden Kommentare 😀

    Jetzt meine Fragen: Lohnt sich der Invest in eine UL Rute für super leichte Köder? Ist das Wurfverhalen tatsächlich besser? Habt ihr Erfahrungen bei Wind?

    VG aus München!



    13.05.22 18:55 0
  • Profilbild Palino

    10m sind meiner Meinung nach noch wenig. Was für eine Schnur hast du draus? Ziehst du beim auswerfen richtig durch?

    13.05.22 19:10 0
  • Profilbild Palino

    Zum background:
    Ich habe damals mit einer harten 20-50g Zanderrute auch 6gr spinmads an die 20-30 Meter rausgebracht. Wurftechnik (von Fliegenfischen aber ohne „Wedeln“ abgeguckt) und Schnurdicke waren da entscheidend.

    Mit meiner jetzigen 3-21 Gramm läuft das aber um Welten entspannter und ein Tick weiter.

    13.05.22 19:26 0
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  • Profilbild Irxn87

    Schnur ist ,20 Mono auf einer 3000er Rolle.
    Ja, voll durchgezogen, aber Technik kann es natürlich auch sein.

    13.05.22 19:35 0
  • Profilbild Palino

    Ich hatte damals auch einen Unterschied bei einer günstigen 4 Fach geflochtenen zwischen 0.14 und 0.10 spürbar merken können.

    13.05.22 19:44 1
  • Profilbild Pikehunterjo

    So ein 4Gr. Soinmad sollte mit der richtigen Combo ein Geschoss sein. Also meiner Meinung nach lohnt sich die Investition in ne feine Combo. Feines Rütchen mit ca 1-7Gr. wg mit ner 0.06mm geflochtenen da sollte man schon sehr weit kommen.

    13.05.22 19:50 6
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  • Profilbild Pen6

    Lohnt auf jeden Fall , macht auch viel mehr Spaß

    13.05.22 20:01 1
  • Profilbild Balkhash

    Auf jeden Fall lohnt es sich wenn man regelmäßig mit leichten Köder angelt.
    Für das weite werfen am See sollte es dann schon Mindestens 2,70m werden. Eine gute geflochtene 0,06mm ist dann aber auch ein Muss.

    13.05.22 20:32 1
  • Profilbild Fliegauf Philipp

    Ich würde dir erstmal zur günstigsten Variante raten - zu einer dünnen 8fach geflochtenen mit 0,10 mm Durchmesser.
    Wie die J-Braid von Daiwa, wenn es nicht teuer sein soll.
    Zum fischen dann 1 bis zwei Meter 0,16er bis 0,20er Mono/FC anbinden.
    Da wirst du 100%ig eine starke Verbesserung bemerken.
    Und falls dir dass dann immer noch nicht reicht, kannst du immer noch, nach einer besser geeigneten Rute suchen.
    Je nachdem, wie gut du wirfst, wie stark der Gegenwind war, wie gut sich der Blank deiner Rute aufladen lässt, wie voll deine Schnurspule ist, wie geschmeidig oder starr deine Mono ist, wie lang die verwendete Rute ist, kann es viele verschiedene Ursachen geben, die sich dann Stück für Stück summieren.
    Mit meiner Rocksweeper 10-30g und 0,10er Tournament EVO 8, könnte ich so einen 4 g Köder bei mäßigen Gegenwind auf jedenfall noch ordentlich werfen. Die Dinger gehen eigentlich ab, wie Patronenkugeln und sind gut geeignet um gegen den Wind zu werfen.

    14.05.22 06:34 2
  • Profilbild WawA4n

    Dieser Post wurde gelöscht.

    14.05.22 13:04 0
  • Profilbild WawA4n


    Ob sich eine Investition lohnt, kannst nur du dir selber beantworten.
    Wirst du die Rute nur sehr selten nutzen, lohnt sich die Investitionen eher nicht. Dann wäre es besser eine andere Schnur zu holen. Falls das Resultat nicht zufriedenstellend verbessert wird, bei der Rolle ansetzen, bzw an der Spule.


    Die Vorteile aber aus meiner Sicht kurz zusammengefasst, falls du dich doch dazu entscheidest, eine Neuanschaffung zu betreiben:

    Bessere Aufladung
    Mehr Präzision, bzw erleichtertes genaues werfen
    Mehr Spaß
    Seelischen Frieden
    Definitiv höhere Wurfreichweite

    Nachteile:
    Die Kosten einer Neuanschaffung (Vorallem Faktor Zeit)
    Der Rutenwald vergrößert sich
    Das Transportieren fällt vielen Schwer

    14.05.22 13:06 1
  • Profilbild Irxn87

    Ihr seid super, danke für die Tipps.
    Ich probiere es erstmal mit einer 8fach geflochtenen Schnur.
    Wenn ich so darüber nachdenke hätte ich auch selbst darauf kommen können, dass die Dehnung der Mono Schnur nicht gut für das Aufladen der Rute ist. Die 020er Mono dehnt sich wie ein Gummiband.
    Wenn's taugt brauch ich keine neue Rute.
    Danke! 😉

    14.05.22 13:13 0
  • Profilbild Christian 86

    also wenn du mit deiner Rute eine 20g Montage weit auswerfen kannst dann wird sich deine Rute bei 4g einfach schlecht bis gar nicht aufladen. du kannst zwar dein 4g Köder zur Not damit auswerfen aber selbst wenn du jetzt auf dünnes Geflecht wechselst bringt das zwar vielleicht ein paar Meter aber du wirst trotzdem weit unter den Möglichkeiten einer Rute bleiben die auf dieses Wurfgewicht abgestimmt ist.

    14.05.22 13:53 2
  • Profilbild Irxn87

    ich befürchte es auch, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.😀
    Mein Problem im Angelladen ist, wenn ich eine Rute, eine Rolle oder einen Köder in der Hand habe, kommt die zu 99% mit nach Hause 🤷‍♂️

    14.05.22 14:27 0
  • Profilbild Christian 86

    das schöne am Ul angeln ist das man wirklich schon für kleines Geld eine top Combo bekommt.

    14.05.22 15:47 0
  • Profilbild Irxn87

    Ich lese zwischen den Zeilen dass Du auch ein UL Takle nutzt.
    Welches Setup hast du? Bist du zufrieden?

    14.05.22 16:30 0
  • Profilbild WawA4n

    Mich würde aus reiner Neugier interessieren, weshalb du dich für eine UL Rute entscheiden wolltest?

    Wäre nicht eigentlich eine Light Rute passender für dein Vorhaben?
    Denn UL fängt normalerweise bei 0 g an und endet für gewöhnlich bei 5 g.
    Die Light Ruten fangen in der Regel bei 5 g an und gehen bis 15 g.

    Dein Spinmad wiegt 4g und erzeugt schon gut Druck Unterwasser, sodass eine UL eigentlich schon stark ausgereizt sein wird.
    Steigt dann noch eine Salmonide ein, erfordert es geschicktes und kontrolliertes ausdrillen. Sowas ist eher etwas für die erfahreneren Angler und angepassten Tackle gedacht. (Ich möchte an dieser Stelle nicht deine Fähigkeiten in Frage stellen)

    14.05.22 17:03 0
  • Profilbild Christian 86

    ich habe vor Jahren den stationären rollen beim Spinfischen abgeschworen. ich kann dir vom aktuellen Markt kein tackle für dein vorhaben empfehlen da ich mich ja die letzten Jahre nur mit baitcaster beschäftigt hab.

    14.05.22 17:12 0
  • Profilbild Balkhash

    Kann mich Wawa4n anschließen.
    Es liegt ganz an dir welche Köder du Fischen möchtest in Zukunft. Soll es öfter unter 4g werden dann macht eine UL sicher Sinn. Kann da die Preiswerte Iron trout Chakka 1-6g emphehlen mit 40t Carbon. Habe selber das Vorgängermodel und hab die aktuelle trockengewedelt. Gutes Stöckchen für unter 65€ im Angebot

    Sollte UL nichts für dich sein und fischt lieber über 3g dann wäre evtl eine Berkley FLEX Trout 270 3-15g was für dich mit Solid Tip unter 55€ im angebot.

    Bei der der Länge von 2,70m empfiehlt sich eine 2000 Rolle

    14.05.22 19:27 0
  • Profilbild Irxn87

    Also, habe die Schnur getauscht, 006 8 Fach geflochten.
    Meine komplette Rolle inkl. Alter Schnur hat vor lauter Blütenstaub geklebt, die Rolle haben sie im Angelladen gleich sauber gemacht.
    Mit sauberer Rolle und neuer Schnur habe ich heute eine neue Runde gestartet, leider ein Schneidertag ABER der Unterschied zwischen Mono und Geflochten ist Wahnsinn.
    Ich komme mit dem 4g SpinMad locker auf 30m.
    Die Weite und Köderart reicht mir fürs Erste.
    Danke für die Tipps!

    18.05.22 18:06 3
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