Vorfachstärke Barsch
Servus, ich möchte auf barsch angeln. Mir wurde ein Vorfach mit 18mm Dicke und Zugkraft von 2,6kg empfohlen. Was haltet ihr davon? Grüße
Abstand
Damit wirst du jeden Hänger abreissen, weil das Vorfach viel zu Schnell nachgibt.
Sobald du mit Hechten als Beifang rechnen musst, was eig. immer der Fall ist, kommst du an einem Stahlvorfach nicht vorbei.
Ich fische 0,30er Fluorocarbon und habe vorne IMMER eine ca. 20cm Stahlspitze (7kg Flexonit) dran.
2,6kg ist schon arg wenig. 5 kg sollte es aufgrund des größeren Abriebwiderstands schon haben. Und wie isar schon sagt, Stahlvorfach davor, wenn du mit Hecht rechnen musst.
ich bentze 6kg FC für Forellen!
0,30er finde ich too much, 0,24er oder 0,26er tut es auch, und trägt, wie Housi sagt, so 5 kg. Das ist okay.
Ich muss immer mit allen Größen vom Hecht rechnen, zudem habe ich Steinpackungen und Strömung an meinem Hausgewässer.
Unter 0,25 würde ich persönlich nicht gehen aber an anderen Gewässern ist es auch ausreichend, ja👍🏼
Danke für die Tipps. Dann laufe ich mir FC in 35mm mit 8kg und davor hänge ich ein sthahlvorfach. Das dürfte dann passen oder? Ich Angel hauptsächlich auf barsch, Forelle es sind aber auch Hechte zu erwarten.
Ja, klingt gut👍
Mit was für einer Rute angelst du denn überhaupt an welchen Gewässern? An der Forellenrute mit 10-15g wäre mir 0,35 Mono deutlich zu sperrig.
Ich Angel an der Donau mit einer 5-20g Rute. Eventuell nehme ich dann auch eine 0,30er FC
Da würden mir 5kg Tragkraft reichen. Je nach Hersteller wäre das dann ein 0,25er FC oder ne 0,22er Mono. Aber im Prinzip hast du recht, am Anfang erstmal etwas gröber einzusteigen. Bei FC musst du hat beachten, dass die Knotentragkraft geringer ist als bei Polyamid und dass es steifer ist.
Also 30er mit Stahl wenn ich auf Barsch und Forellen gehe?
Sollte Hechtgefahr sein, dann ja. Aber für Forelle wäre mir 0.30 zu viel, dann eher 0.20. Das ist aber Gewässerspeziefisch
Macht das denn überhaupt so einen großen unterschied?
„So leicht wie möglich, so schwer wie nötig“ gilt auch bei der Vorfachstärke
Vorteile dünner Schnur:
1. höhere Wurfweite
2. besserer Köderlauf bei kleinen Wobblern
3. weniger Schnurbögen und besserer Kontakt beim Jiggen
Nachteile dünner Schnur:
1. man muss vorsichtiger drillen
2. man kann weniger Hänger lösen, da das vorfach öfter abreißt
3. Bei Kontakt mit Steinen, Muscheln und co. wird das Vorfach oft beschädigt und bei dünnem Material muss entsprechend getauscht werden
Mein Standard beim Barschanglen ist 0,26mm. Wenn ich jetzt extrem scharfkantige Steinpackungen oder Muscheln habe, gehe ich auf 0,30. Wenn ich extrem leicht angeln muss/will, gehe ich gerne auf 0,23.
Letztendlich musst du, wie immer im Leben, die Argumente betrachten und dich der Situation anpassen. Die eine Pauschalantwort gibt es nichtmal beim Vorfach fürs Barschangeln.
Moin. Ich habe immer Flexonit als Vorfach. Lässt sich knoten. Ich presse immer mit Hülsen. Da hält sich das auch preislich in Grenzen und ist absolut Hecht sicher.
Es macht einen gigantischen Unterschied. Hatte vor ner Weile mit einem Bekannten an nem klaren See den ganzen Tag auf Barsch geangelt. Mit 0.30 flouro ging praktisch nix bei identischer Montage, nach dem Wechsel auf 0.24 kamen die Fische. Haben uns auch abgewechselt, es lag zweifelsfrei am Vorfach. Die Barsche sehen einfach zu gut und wenn sie nen vorsichtigen Tag haben,, drehen sie ab...
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