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  • Profilbild MaRe1703

    Hallo ihr Angler und sicherlich „mehr-Profis, als ich es je sein werde“,

    Ich bin mir absolut ganz und gar nicht sicher, ob ich hier auch nur ein bisschen Aufmerksamkeit bekomme. Aber ich versuche es. Ich hab mich noch nie auf so einem Wege für eine gewisse Weiterentwicklung eingesetzt.

    Ich habe eine Idee die ich eigentlich nur hatte, weil ich mehr oder weniger berufsbedingt zum angeln gekommen bin. Meine Idee ist eigentlich mehr eine Hoffnung. Und zwar habe ich die Hoffnung dass es vielleicht den ein oder anderen sozial eingestellten Angler gibt, der sich völlig freiwillig und ohne vorrangig eine Gegenleistung zu erwarten, dazu bereiterklärt mir, aber viel wichtiger, und auch jungen Anglern ein bisschen zu helfen.
    Was beachten wir? Wie haben wir auch kleine Erfolge (nicht gleich die 6 m Hechte)? Was können wir verbessern beim Montagenbau?
    Alles solche Kleinigkeiten.
    Um meinem Gesuch ein wenig Nachdruck zu verleihen hier eine kurze Erklärung zur Situation.
    Ich bin Erzieher in einem Heim für Kinder und Jugendliche ( ausschließlich Jungs), welche einfach durch viele einzelne biografische Aspekte nicht immer den richtigen Weg genommen haben. Ansässig sind wir im Norden Sachsen-Anhalts, ich wohne aber in Brandenburg.
    Oft merke ich, dass es einfach die fehlende Aufmerksamkeit der Eltern oder Mitmenschen ist, die unsere Jungs zu dem werden lässt was sie sind.
    Vor 5 Jahren habe ich begonnen es einem Kollegen nachzutun und bin mit einigen Jungs während eines Campingausflugs mit ein paar Stippruten losgegangen. Wir haben fertige Montagen angebunden und los ging es. Diese Freude über die kleinsten Rotfedern war wirklich beachtlich.
    Heute bin ich beruflich zwar ein wenig weiter, aber dennoch denke ich es sind die kleinen Dinge im Leben.
    Meine Arbeitszeiten lassen es viel zu selten zu dass ich mich in meiner freien Zeit auch mal mit dem ganzen Thema auseinandersetzen könnte. Ich hab ein zwei mal im Verein ein wenig Rat bekommen. Aber dennoch behaupte ich das beste ist „learning by doing“.
    Meine eigenen größten Fänge waren zwei Regenbogenforellen im Forellenteich. Und das zählt ja wohl nun wirklich nicht.
    Ich habe allen meinen Jungs ermöglicht einen Friedfisch-Schein zu machen.
    Auch haben viele von ihnen, so denke ich, eine gute Ausrüstung für ihre Situation. Ich habe im vollen Eifer einiges an Geld für meine Ausrüstung ausgegeben. Man könnte denken ich wäre der Meister-Fischer schlechthin. Aber das bin ich nicht.

    Vielleicht haben wir ja mal Glück. Vielleicht kann ich noch dazu lernen. Ich weiß, dass angeln ein lebensprojekt ist. Man wird nicht mit 30 Jahren zum Profi wenn man nur irgendwelche Internetrecherchen betreibt.
    Vielleicht gibt es ja auch einige Angler hier die in einer ähnlichen Situation stecken? Die in der sozialen Branche tätig sind?
    Ich setze auch reine Herzensgüte und nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft.
    Die Jungs sind meine Priorität! Sie brauchen solch einen Ausgleich wie das angeln.

    Viele Grüße und Petri heil! Marcus

    23.04.21 07:23 7
  • Profilbild DGT

    "Learning by doing" ist okay, sofern du einige grundlegende Dinge, wie die sachgemäße Betäubung des Fischs und den Herzschnitt bzw. Kiemenschnitt bereits beherrschst.
    Ich würde dir empfehlen einfach den Angelschein zu machen - dort werden dir deine Fragen beantwortet und du lernst was wichtig ist. Im Endeffekt genau das was du "forderst"..

    23.04.21 07:52 2
  • Profilbild MaRe1703

    Ich hab einen Angelschein.

    23.04.21 07:54 0
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  • Profilbild DGT

    Den Richtigen, oder nur den von dir erwähnten Friedfischschein?

    23.04.21 07:56 0
  • Profilbild MaRe1703

    Friedfischschein heißt es ja nur in Sachsen Anhalt. Ich habe in Brandenburg den fischereischein erhalten. Und darf theoretisch alles. Aber das Zeugnis dafür hab ich in Sachsen Anhalt nach der friedfischprüfung bekommen. Warum das so war weiß ich nich.
    Jedenfalls darf ich theoretisch alles.

    23.04.21 07:58 0
  • Profilbild DGT

    Ah okay! Ich wusste nicht mehr welches Bundesland daa mit dem Friedfischschein war.
    Finde ich auf jeden Fall super, dass du den Jungs das Angeln näher bringst. So kommen sie der Natur näher und können beim Angeln etwas entladen. Ist natürlich sehr wichtig, dass dort der Respekt vor dem Lebewesen mitvermittelt wird. Wenn man sich diese App hier an manchen Tagen anschaut merkt man, dass viele Angler hier diesen leider nicht mit auf den Weg bekommen haben..

    Ich wohne leider in NRW, aber solltest du Fragen zu Montagen etc. haben kann ich dir gerne zur Seite stehen. 😊

    23.04.21 08:04 1
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  • Profilbild MaRe1703

    Ich danke dir. Da komme ich sicher nochmal drauf zurück.

    23.04.21 08:07 0
  • Profilbild Fliegauf Philipp

    Wende dich mit deiner Herzensangelegenheit auch an Angelzeitungen wie "Fisch und Fang", "Blinker", "Rute und Rolle" usw.
    Mit ein bisserl Glück, machen die vielleicht ein Projekt für einen Artikel daraus.
    Vielleicht erklärt sich auch einer der bekannten YouTube Kanäle für einen Angelworkshop bereit.
    Ich hätte euch sofort für einen zweitägigen Workshop zugesagt aber ich bin halt in Bayern.
    Vielleicht habt ihr auch bei Adressen wie "Barsch Alarm" oder "Hecht und Barsch" Erfolg! 😉
    Vollen Respekt für deinen Einsatz 👍🏼 und viel Erfolg bei deiner Umsetzung! 👏🏼👏🏼👏🏼

    23.04.21 08:12 5
  • Profilbild Erik_04

    Ich stehe auch zur Verfügung, wohne allerdings in mv

    23.04.21 08:13 0
  • Profilbild Angler4711

    Ich werde nicht ganz schlau aus deiner Einleitung. Du schreibst hier bundesweit. Möchtest du insgesamt anregen oder suchst du gezielt Unterstützung vor Ort!

    Für die Anregung möchte ich folgendes Anmerken:

    „Du bist nicht allein!“

    In Schleswig Holstein genauer in der Landeshauptstadt wenden sich Betreuer von Jugendeinrichtungen und städtischen Sozialarbeiter des Jugendbereichs regelmäßig an den Kreissportfischerverband Kiel. Dann werden entweder eigens durch die entsprechenden Betreuer organisierten Veranstaltungen durchgeführt oder es wird versucht die Jugendlichen in die reguläre Jugendarbeit des Verbandes zu integrieren. Das läuft schon seit ein paar Jahren erfolgreich und wird gerade jetzt noch durch eine Spendenaktion eines örtlichen Angelgeschäfts unterstützt.

    Mein Tipp: Wendet euch an Kreissportfischerverbände oder Landesverbände, aber auch Vereine. Die machen häufig im Stillen bereits mehr als die Öffentlichkeit vermutet.

    23.04.21 09:26 2
  • Profilbild Maxi94

    Finde das grade im Moment sehr sinnvoll, da man ja sonst nur noch saufen kann 🤷‍♀️.Wär mir jetzt noch das angeln verbieten will, den Grab ich ein🤣. Spaß beiseite... Wem ich in NRW unter die Arme greifen kann, helfe ich gerne 😉. Bin meistens erfolgreich an den Grenzen von NL unterwegs oder am Rhein...

    23.04.21 09:36 2
  • Profilbild Esoxzist

    Möglicherweise könnte man ja mal ein Treffen organisieren … wohne nur 20 Minuten entfernt …
    Im Normalfall startet unser Verein jährlich Jugend angel Camps…

    23.04.21 10:45 0
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