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Carpytän

Hallo Gemeinde, heute mal ein kleiner Leitfaden , wie man einen Aminosäuren Lockstoff selbst herstellen kann, der im Nachhinein, je nach Konsistenz, als alleiniger Lockstoff in einem geschlossenen Futterkorb oder als dip für hakenköder eingesetzt werden kann.

benötigt wird lediglich das wasser von fermentierten partikeln , etwas guarkernmehl, xanthan und übliches Küchengerät wie Schneebesen.

Mehr dazu in den fotokommentaren

vor 1 Woche
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Carpytän

Man nehme partikel , in meinem fall ne Mischung aus weizen, Gerste, Mais und Reis , also ganz einfach Hühnerfutter , weiche das ganze mehrere Tage in kaltem wasser ein, koche es auf und lasse das ganze auf ca 30 Grad abkühlen. Danach gibt man das ganze in einen gärbehälter , in meinem fall selbstgebaut , dazu kommen 100g Zucker (als starthilfe) und untergärige hefe ( untergärig ist wichtig. Da obergärige hefe schnell abstirbt , durch den entstehenden alkohol) .

das Gefäß verschließen und unbedingt mit nem gärröhrchen arbeiten, so bleibt der Sauerstoff draußen und die entstehenden Gase können entweichen. auch wichtig ist, das die Partikel mit wasser deutlich bedeckt sind, da sie noch Quellen und die Röhrchen müssen natürlich auch immer gefüllt sein


das ganze steht jetzt schon 7 Monate und ist immer noch aktiv.

vor 2 Wochen
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Carpytän

beispielprodukte der Bindemittel (keine Werbung)

vor 2 Wochen
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Carpytän

Dieser Post wurde gelöscht.

vor 2 Wochen
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Carpytän

Für 150 ml ferment reichen 1 g guarkernmehl und 1,5 g xanthan, um einen zähflüssigen schleim , in etwa wie der von tigernüssen herzustellen. links xanthan, rechts guarkernmehl

vor 2 Wochen
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Carpytän

das ganze wird jetzt kräftig verrührt, je länger man mechanisch einwirkt umso besser, noch zäher wird es bei Verwendung eines stabmixers.

Anfangs ist die Konsistenz sehr flüssig, aber das gibt sich, sobald das Zeug zur Ruhe kommt, also auf keinen fall mehr Bindemittel benutzen, sonst wirds ein riesen klumpen , der sich aber mit mehr Flüssigkeit wieder retten lässt

vor 2 Wochen
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Carpytän

abgefüllt in ein dichtes Gefäß, hält es sich über Wochen im Kühlschrank.

vor 2 Wochen
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Carpytän

das ganze vereint den typischen sauren Geruch der partikel und die hohe Viskosität eines schleims, der sich im wasser lange hält , was ein enormen vorteil bei der flussangelei bietet.


Ich hoffe dieser Leitfaden bringt euch etwas bessere Fänge und sinkende kosten beim Futter.

vor 2 Wochen
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ds9999

👍 danke

vor 2 Wochen
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UrsJorngson

Super danke!

vor 2 Wochen
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Fanglos

cool

vor 2 Wochen
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Fishface

Uninteressant

vor 2 Wochen
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Oberkönig

Sicher muss irgendein Trottel unter diesem informativen Thread irgend einen völlig belanglosen negativen Mist schreiben.
Dumme Menschen sind dumm @fishface

vor 2 Wochen
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Carpytän

einfach ignorieren, es muss nicht für jeden interessant sein . Wir wollen freie Meinung, also muss man so etwas akzeptieren.

konzentrieren wir uns lieber auf den Inhalt

vor 2 Wochen
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Bloomsmith

Frage zur Hefe:
Meines Wissens nach hat ober - oder untergärig nichts mit der Alkoholtoleranz ansich zu tun, sondern eher mit dem Schwimmtverhalten und den günstigen Temperaturfenstern.
Woher nimmst du die Hefe? Einfach Backhefe oder Reinzuchthefe?
(Von Partikeln etc. habe ich keine Ahnung, haben mich dem Thema eher von Seiten der Alkoholproduktion genähert 😉)

vor 1 Woche
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Tom Geier

Vielen Dank für den Beitrag 👍🏼
@Fishface: „Wenn man nichts zu sagen, einfach mal schweigen.“

vor 1 Woche
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Bloomsmith

Ach, Fischgesicht spamt gerade im pubertären Überschwang diverse Threads zu und hält sich für witzig. 🤷

vor 1 Woche
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Carpytän

@bloomsmith, die Erklärung ist ganz einfach, solange man nicht schüttelt setzt sich der Alkohol oben ab, da er ne geringere dichte als wasser hat, die hefe wiederum wandert zum Boden und bleibt dort aktiv. ein weiterer vorteil ist die kältetoleranz der untergärigen hefe, diese arbeitet bei niedrigen Temperaturen, was dazu führt, das man schon im bzw bis in den Winter das ganze durchführen kann, so hat man den Sommer über das zeug fertig zur Verfügung.

habe erst mit brauhefe begonnen (die gabs umsonst) , der Braumeister einer Leipziger Brauerei (Kundschaft von mir) hat mir aber nen tip gegeben, der da sagt, das frischhefe zum backen obergärig ist und Trockenhefe zum backen untergärig , so kann man für diesen Zweck auf brauhefe , die durchaus teuer ist, verzichten.

vor 1 Woche
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Bloomsmith

Alles klar, das mit der Trockenhefe ist ja praktisch! 👍🏼

vor 1 Woche
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