Boilies nur an bestimmten Gewässern fängig?
Hi zusammen, ich habe seit letztem Jahr meinen Angelschein und bin nun etwas am rumprobieren mit den Ködern. Hab auf Wurm und Teig an meinem "Hausgewässer", einem kleinen See bereits Karpfen gefangen. Immer wieder lege ich meine zweite Rute dann mit Boilies ans Seerosenfeld ran. Immer mit Durchlaufblei, Boilies variieren dabei, mal Boden, mal Pop Up oder mal Schneemann. Leider geht an der Rute immer absolut nichts, also wirklich garnicht.
Nun meine Fragen:
- muss ich vorher erst mit Tonnen von Boilies Futterplätze anlegen? (Ich füttere eigentlich nie an)
- Haben die Karpfen in dem See einfach keinen Bock (Boilies erst seit paar Jahren freigegeben)
Bin für Tipps dankbar 😅
Wenn Mais und Wurm gehen, bleib dabei. Hab auch ein Gewässer wo Naturköder deutlich besser fangen
es gibt Gewässer , wie mein hausgewässer, wo boilies einfach nicht gehen , dafür maiskette, teig und Kartoffeln um so besser.
freu dich einfach, das du ein gewässer hast, was noch nicht versaut ist.
@Carpy: Aber wenn das Gewässer nicht versaut ist, dann müssten doch Boilies auch fangen, oder?
@28michi05: Hast du schon mit verschiedenen Boilies probiert?
nicht jeder Fisch kennt Boilies sofort als Futter an, Würmer dagegen finden sie deutlich öfter.. Du kannst ja mal mit Mais und paar Boilies anfüttern und deine Rute dazulegen.. Bei Pop-ups knalloge Farben einsetzen (Gelb, Rot, Orange) und bei Boilies kräftigen Geschmack (fischig, Knoblauch) und dann das Glück versuchen
Ob ein Karpfen einen Tauwurm/Mistwurm in einem Gewässer deutlich öfter findet, würde ich bezweifeln. Wenn der Boilie attraktiv ist, sollte er ihn auch ohne vorherige Erfahrung nehmen. Irgendwann ist auch das erste Mal.😀
karpfen sind zwar generell neugierig, aber eben doch gewohnheitstiere, wenn sie mehr von einem Futter vorfinden, dann bleiben sie natürlich dabei . Man könnte sie jetzt mühsam und teuer umerziehen , aber warum sollte man das machen? einfacher und günstiger als mit mais , made und wurm kann man nicht angeln und wenn das gut funktioniert, würde ich definitiv dabei bleiben. Jetzt auf Krampf mit boilies füttern, die dann eventuell wochenlang vor sich hin gammeln , macht zum einen gar keinen Sinn und zum anderen schadet es dem gewässer nachhaltig.
Mag sein, dass es so spezielle Gewässer gibt. Aber Teig und (Angel)Wurm sind jetzt auch nicht die Köder an die man die Fische gewöhnt (anfüttern) oder natürlich vorkommen. Wurm ist eigentlich auch ein ziemlich schlechter Karpfenköder im Vergleich zu Mais, Brot oder Boilie.
würde ich jetzt so nicht unterschreiben, wenn die fische an lebende nahrung wie krebse, tubifex und larven gewöhnt sind, weil sie sehr viel im gewässer vorkommen, dann sind quirlige dendros ne absolute Bank auf karpfen .
mais geht sowieso immer , das bleibt der Nummer 1 karpfenköder für mich .
schwimmbrot ist auch immer gut im Sommer, wobei es durchaus gewässer gibt, wo die karpfen das nicht anrühren
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