Baitcastcombi
Hi Leute,
ich würde mir gerne eine Baitcastrute kaufen. 10-45g Wurfgewicht 2,13m lang mit low profile Rolle mit 8 kg Bremmskraft. Reicht das zum Hechtangeln? Und kann man damit auch mal etwas schwerere Köder werfen ( 50g+ ) ? Bin total unerfahren, freue mich also über jeden Tipp.
10 bis 45 g? Da würde ich als maximal Köder 40/42g dran hängen. Und wieso genau 8kg? Würde 6kg bis 8kg kieken.
Wenn du jetzt schon weißt, dass du schwerere Köder werfen willst, hol dir eine schwerere Kombi.
Als erste Hechtrute würde ich wenigstens auf 60g WG gehen. Damit kann man dann schonmal nen 18er Shad, nen kleinen Swimbait und den ein oder anderen Glidebait werfen
Wieviel du wirklich werfen kannst weißt du erst wenn du es ausprobierst. Jede Rute ist anders. Normalerweise sollte es kein Problem 60g mit einer 45g-Rute zu werfen. Welche Rute du brauchst, kommt auch auf deine bevorzugte Köderwahl und auch Gewässer an. Willst du Gummis fischen und musst weit werfen, dann eher stärker. Willst du Wobbler und reichen Pendelwürfe, dann leichter.
Es gibt auch Ruten, die eher overrated als underrated sind. Dann kriegst du bei Überlastung keinen sauberen Anhieb durch. Zusätzlich sinken Wurfweite und Präzision. Es fühlt sich beim Werfen außerdem sehr schwabbelig an und macht meiner Meinung nach weniger Spass. Köderführung von Jerkbaits, Twitchbaits und co leidet stark.
Als grobe Richtung passt das WG meistens. Und einen Benefit hat man auch nicht, wenn man bewusst eine zu leichte Rute kauft.
Wobbler brauchen weniger WG ist eine ziemlich unpräzise Aussage. Ein 17er Zalt wiegt zB 80g. Ein tief laufender, großer Crank wiegt schnell 35g und macht mehr Druck als ein Swimbait mit 100g Gewicht.
Eine 60-80g Rute deckt beim klassischen Hechtangeln das breiteste Spektrum der relevanten Köder ab. Daher macht es als Anfänger keinen Sinn etwas leichteres oder schwereres zu kaufen.
Eine überdimensionierte Rute macht meiner Meinung nach noch weniger Sinn, speziell beim BC. Die Rute kann sich schlechter mit einem geringem Gewicht aufladen, in diesem Fall wäre eine Spinning besser. Das Problem sehe ich nicht bei Wasserwiderstand sondern beim Anhieb. Ein Wobbler braucht keinen starken Anhieb, ein Softbait schon.
Und ein Vorteil der mittelschweren Rute ist, daß du die meisten gängigen Köder angeln kannst (bis 20cm) und zudem auch auf Zander, selbst Barsch Köder notfalls werfen kannst.
Ich fische Ruten bis 35g und werfe problemlos Wobbler bis 20cm. Mit der der gleichen Rute kann ich aber auch einen 10 cm Köder sehr sensible führen.
Außer bei dem Punkt, dass ne Spinning für ein größeres Spektrum besser geeignet ist, wäre ich aus meiner Erfahrung heraus bei @andi252.
Wie schon gesagt. Das Wurfgewicht ist nur eine ungefähre und nicht genormte Angabe. Die Ruten fühlen sich auch je nach Biegekurve, Material und Typ sehr unterschiedlich an. Zum Beispiel habe ich eine Reiseteleskopspinnrute mit 10-40g, aber diese ist viel schwächer als meine 7-28g Steckrute. Und die 10-35g Rute ist noch deutlich steifer als die 28g. So viel zum Thema Wurfgewicht.
Du wirfst da jetzt zwar ein paar Begriffe durcheinander, aber genau aus dem Grund ist deine Empfehlung „lieber geringeres Wurfgewicht und dann die Rute bzgl. WG-Angabe überladen“ Nonsense.
Ich würde dir so eine Rute bis 80g empfehlen damit kanst du alles entspannt werfen ohne dir Sorgen zu machen.
Kuck da mal bei abu Garcia und kleinanzeigen vorbei da findest du gute Angebote
Wahrscheinlich hast du das nicht richtig verstanden.
Wurfgewicht ist keine exakte Angabe, deswegen weißt du es erst mit dem Versuch, ob du eine Rute überladen hast.
Ich hab das schon richtig verstanden.
Werde zum Pro-Angler!
Fangstatistiken
Als Pro-Angler siehst du für jedes Gewässer und jede Fischart die erfolgreichsten Angelmethoden, Köder und Beisszeiten!