Jerkrute (Wurfgewicht?) für Jerkbaits 55 bis 90g
Hallo Zusammen,
habe den folgenden Anwendungsfall:
Ich suche eine passende Jerkrute, um an großen Seen beispielsweise meine Westin Swim 55 bis 90 möglichst weit zu werfen und anschließend durch Kurbeln oder auch Schläge zu animieren. Alternativ gints auch mal schwere Wobbler (60g aufwärts) oder Swimbaits (60g aufwärts).
Welche Länge soll ich nehmen?
Welches Wurfgewicht soll ich nehmen?
Habt ihr einen konkreten Vorschlag für den obigen Anwendungsfall?
Ich dachte jetzt an z.B. 220cm, 50 bis 150g Wurfgewicht.
Bsher habe ich nämlich eher die Erfahrung gemacht, dass man dich am unteren Ende orientiert. Beispiel: Habe eine 70 bis 120g Rute, damit kann ich gerade so den Westin Swim mit 60g noch gut werfen. 100g oder mehr hätte ich keine Chance....
Danke für jede Info
Tobias
Reine Jerkruten sind normalerweise unter 2m und bretthart, um die jerks zu animieren. Der Westin Swim ist ja eher ein Glidebait, der sich gut über die Rolle führen lässt, analog zu Swimbaits. Von daher ist eine Empfehlung für Jerks und Swimbaits eher schwierig, da es unterschiedliche Anforderungen gibt.
Normalerweise würde ich sagen, dass dein gesuchtes Ködergewicht gut zu der vorhandenen Rute passt, aber ne 70-120gr Rute, die schon Probleme mit nem 60gr Klder hat, hört sich ziemlich seltsam an.
Ich finde dein beschriebenes Ködergewicht eigentlich OK.
So ähnlich fische ich am Rhein auf Waller.
Nochmal was genauer: Ich fische viel am Rhein auf Hecht, will aber gleichzeitig auch einen Waller fangen, weshalb ich mit großen Köder fische mit bis zu 120 Gramm Gewicht.
Meine Rute ist eine Hearty Rise mit 60 bis 180 G Wurfgewicht, Rolle ist eine Shimano 401.
@vollprofi
Ja da hast du Recht, eigtl ein Glidebait, lässt sich aber auch schlagen. Allerdings kann ich doch mit der Jerkrute auch größere Swimbait und Glidebait normal über die Rolle anmieren oder ist das Handling dann schlecht?
@Pikefisher
Und die Rute kommt mit den 120g gut zurecht?
Wie gesagt, eigtl alle Ruten die ich habe lassen sich eher am unteren WG-Ende befischen.
Ja, die Rute kommt sehr gut mit 120 G zurecht. Ich muss aber gestehen, dass ich beim Werfen mit der Spinnrolle (Stationärrolle), die ich hin- und wieder auch benutze, bei diesen Gewichten, Probleme mit dem Schnuraufnahmefinger habe. Deshalb fische ich die schweren Latschen mit der Multirolle. Auch den Köder über die Rolle zu animieren, ist dadurch etwas schwieriger. Ich leiere meistens bei den hohen Gewichten einfach stumpf ein.
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