Über dem Wurfgewicht angeln?
Hallo Freunde,
absoluter Einsteiger mal wieder hier. Ich habe gerade ein Video gesehen (schon etwas älter) in dem Jens von Lieblingsköder mit der Ultraboost Zander Hecht auf Dorsch geangelt hat. Er hat dabei unter anderem einen 20cm Lieblingsköder und einen 60g Kopf verwendet. Das liegt doch aber ganze 35g über dem Maximalen Wurfgewicht von 10-50g.
Nun meine Frage, wie weit kann ich über das Wurfgewicht gehen? ich selbst besitze eine Ultraboost Allround und habe aus meinem Adventskalender den einen oder anderen köder der Teilweise 55g wiegt (also so 25g über meinem Maximalen Wurfgewicht) die jetzt nutzen zu können ohne mir vorher eine neue Rute kaufen zu müssen wäre da natürlich ein Traum.
Danke für eure Hilfe schonmal, ich bin gespannt auf die Antworten!
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Die gleiche Frage wäre:,, Bis zu welcher Drehzahl kann ich mein Auto drehen, bis was passiert?"
Sowas ist teilweise Glücksspiel, abhängig von Können, Erfahrung und Qualität des Gerätes.
Zb. wenn du jetzt den Köder dran machst und immer mit 60-70% deiner Kraft auswirfst, wird die Rute nicht mehr arbeiten, als bei einem Köder mit 30g.
Wenn du jetzt den Köder dran machst und einpaar mal mit voller Kraft auswirfst, dann wird wahrscheinlich bei guter Technik auch nichts passiert.
Wenn du aber den Köder aber über längere Zeit regelmäßig mit voller Kraft auswirfst, dann erhöht das den Verschleiß und schadet langfristig der Lebensdauer des Materials.
Gerade beim Dorschangeln wird er keine richtigen Würfe gemacht haben, sondern den Köder nur in die Drift abgelassen haben. Dann einfach auf der nötigen Tiefe führen und der Fisch kommt...
Jiggen und wirklich werfen kann man da nicht mehr mit genau der Rute.
Ich denke auch, dass er halt nicht geworfen hat.
Ist halt Werbung.
Die einen fahren mit dem Auto über einen Blank, um zu zeigen wie stark und stabil er ist, ein anderer geht mit ner Zander Rute zum Dorschfischen.
Ist es Sinnvoll - Nein
Beeindruckt es den einen oder anderen - Ja
Wenn du deine Rute langsam bewegst wenn du wirfst geht das schon klar. Kannst halt aber jetzt nicht durchziehen sonst machts Knack.
1. Du kannst damit nicht ordentlich werfen
2. Du hast ein erhöhtes Risiko deine Rute kaputt zu machen
3. Du kannst den Köder nicht richtig führen
4. Du kannst keinen guten Anhieb mehr setzen.
Mein Tipp: Verkauf die Köder oder besorg Dir eine andere Rute.
@Dodge 17
Ich habe das letzte Jahr die ganze Zeit mit ner Zanderrute auf Dorsch gefischt, sogar mit ner finesse.
Geht prima von Land aus
Die sinnvollste Antwort kam von andi252, alles andere ist Zeitverschwendung und sinnloses Gefasel🤷♂️
Wie schon mehrfach angedeutet liegt der Unterschied im Vertikalangeln vs. Spinnfischen.
Vertikal liege ich mitunter deutlich über den Wurfgewichten, das ist für den Blank aber unerheblich, weil eben nicht geworfen und der Blank somit auch nicht aufgeladen wird. Den Drill ansich beeinflussen die 20gr mehr am Ende der Schnur nicht.
Einziger Nachteil ist, dass man aufgrund der Massenträgheit den Anschlag bedeutend schlechter durchbekommt.
Wenn es hingegen um Uferangelei geht, würde ich schon möglichst zusehen, im angegebenen Wurfgewichtsbereich zu bleiben.
@Bloomsmith,
👍
@Ilmenau-Otter
Ich sage ja nicht, dass es nicht geht.
Wenn ich meinen Pelagic Stecken nicht dabei habe, hängt bei mir auch gelegentlich ein 25er Pelagic Shad mit 60g Kopf an der 10 bis 40 g Rute.
Aus der Not heraus halt aber dass macht es deswegen trotzdem nicht Sinnvoller/Zweckmäßiger.
Ließ mal nach, ich habe nur die Sinnhaftigkeit in Frage gestellt.
Die Zweckmäßigkeit wäre vielleicht ein besseres Wort gewesen.
Hallo Angelfreunde, ich habe eine Frage zum Wurfgewicht einer Feederrute und wollte gleich den Beitrag hier nutzen. Ich habe eine Feederrute (Matrix Ethos Xrf 45 g WG). Ich habe mich mit der Rute wahrscheinlich etwas vertan, weil ein üblicher (oder sinnvoll großer) Futterkorb das Wurfgewicht weit überschreitet. Ich hatte die Rute schon mit einem ganz kleinen Kunststofffutterkorb im Einsatz (20 g + Futter), aber da kann man das Füttern auch weglassen und gleich mit Blei angeln. Ich hatte auch schon einen Flat feeder dran (15 g), aber auch der ist sehr sehr klein. Ich frage mich daher, wie weit ich es treiben kann. Seht ihr einen 30 g flat feeder noch als machbar an? Wenn ich den nicht ganz voll knallen, müsste das doch noch funzen, oder? Die Rute ist an sich toll (von der Aktion her und allem) und ich würde sie gern öfter einsetzen, aber mit den kleinen Körben macht es keinen Sinn.
Also ich häng an meinen fetten Glasfaserknüppel mit selben Wurfgewicht auch gerne mal 50-70g Futter dran + 40/80g Korb.
Muss man etwas vorsichtiger werfen und schon fast eher schwingen aber während dem Drill hat man ja auch Mal die Kraft an der Rute hängen die das Gewicht von Montage übersteigt bzw damit vergleichbar wäre.
OK, da bist du ja deutlich drüber :D Ich denke mal die hohe Belastung auf die Spitze hat man beim Wurf. Ich werde es demnächst am Wasser mal testen. Ersatzspitzen hab ich zum Glück schon da :D Dank dir fürs Mut machen Larry.
Kein Problem. Ich übernehme aber keine Verantwortung. Es kann auch sein dass deine Rute eine kleine Tussi ist.
Wirst schon ein Gefühl entwickeln.
Die Spitze hat mit dem WG bei ner Feederrute nichts zutun. Falls sie bricht, dann auf jeden Fall unterhalb der Spitze.
Gut zu wissen. Danke Housemeister.
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