search
Werbung
Beiträge
Profilbild
Timberman89

Hallo Freunde,
ähnliches Thema hab ich schon hin und wieder mal auf die verschiedensten Arten angeschnitten aber ich versuchs nochmal.
Ich würde gern mein Angeln generell verbessern leider bin ich nämlich nur so lange gut dabei, wie die Fische Lust auf einfach durchgeleierte Köder haben. Sobald der Spinner, Jigspinner etc. nicht mehr funktioniert bin ich gefühlt aufgeschmissen.
Deswegen wollte ich fragen ob ihr Tipps zum Angeln mit Gummifischen, Krebsen etc auf Zander, Barsch und Hecht habt.
Haut gern alles raus, Montagen, wie ihr sie führt, wann und wo ihr sie einsetzt alles mögliche an Tipps und Tricks.
Bspw. habe ich Jiggen, Faulenzen, Finesse Montagen usw. bereits ausprobiert, bisher aber ohne jeden Erfolg.
Meine Gewässer sind vor allem ein kleiner Fluss und ein (würde ich sagen) stinknormaler Badesee.
ich freue mich auf eure Antworten

vor 1 Woche
3
Profilbild
Johnone

Vielleicht wäre es bei dir dann mal an der zeit mit dem wobblen am späten abend /nacht zu versuchen sage dir wenns zander bei dir gibt mit nem flachlaufenden wobbler sollte es früher oder später sobald das licht weg ist klappern, die zander treiben die brutfische im dunkel an den badestellen bis an den sand ran

vor 2 Wochen
1
Profilbild
Volgapikeperch

lies doch mal, was er fragt! Ihm geht es nicht um Hardbaits, sondern um Gummi...

@TE: Sinnvollerweise könntest du deine Frage eingrenzen, das ist ein weites Feld...

vor 2 Wochen
2
Profilbild
Johnone

🥸

vor 2 Wochen
1
Profilbild
Roostar

Volgas Hinweis stimme ich zu, aber ein paar Methoden, die sich vom leiern "ableiten" und für mich gut funktionieren, nenne ich hier schonmal.

Faulenzen (wie ich es gerne mache):

Anstatt das wie ein "Jiggen über die Rolle" zu praktizieren, Kurbel ich meistens sehr langsam an, gerade schnell genug, damit der Köder nicht über den Grund schleift. Die Absinkphasen sind dann mitunter recht kurz, das macht aber nix, die Zander beißen bei dieser Mehtode nämlich häufig beim Kurbeln. Ich versteh das ein bisschen wie Leiern mit Spinnstops, nur dass diese eben alle 1-3 Kurbelumdrehungen kommen. In Ufernähe (Kante oder Steinpackung) halte ich die Rute dann Steil nach oben und leier den Köder so langsam es geht über die Gefahrenzone hinweg.

Skirted Jigs/Shaky heads:

Das gleiche wie beim Faulenzen, nur mit kürzeren "Leierphasen" und mit durchgehendem Bodenkontakt (Tempo und Jiggewicht spielen dabei immer zusammen, gilt natürlich auch fürs Faulenzen), kann mit Krebsen/Creatures auf Barsch super erfolgreich sein. Statt einer Ansinkphase liegt der Köder dann halt kurz auf der Stelle.

Dropshot:

Und so wie die Creatures auf Barsch führe ich auf Zander gerne auch Gummis am Dropshot Rig (zugegebenermaßen hab ich damit noch nicht super viel Erfahrung, aber wann immer ichs gemacht habe, gab's auch Kontakte). Einfach "langsames leiern", Kurbelumdrehung für Kurbelumdrehung und dazwischen immer so 4-5 Sekunden auf der Stelle halten.

vor 2 Wochen
1
Profilbild
isar_fischer

Der Tipp mit Hardbaits hätte ich jetzt auch gebracht. Stichwort: Twitchen
Ist leicht zu erlernen und sehr effektiv, vor allem an überlaufenen Spots, wo viel mit Gummifisch geangelt wird.
Der Unterschied zwischen den Methoden Faulenzen und Jiggen ist zudem gering. Das heißt, wenn der Barsch auf einen gejiggten Köder keinen Bock hat, wird er sich nicht hemmungslos einen gefaulenzten Gummifisch reinziehen.
Vielleicht frisst er aber einen schwerelosen Wobbler, welcher unregelmäßig ausbricht und auch mal 3 Sekunden auf der Stelle steht

vor 2 Wochen
1
Profilbild
Volgapikeperch

Alles richtig, und "Faulenzen à la Roostar" klingt auch echt durchdacht und interessant.

Da der TE mit Gummis angeln will, würde ich am ehesten verschiedene Gummis am DS ausprobieren. Das ist auch leicht zu angeln.

vor 2 Wochen
2
Profilbild
reel_moritz

Ich würde dir empfehlen mal Krebse zum Barschangeln auszuprobieren.
Du kannst sie ganz normal am Jigkopf riggen oder an einem NedHead. Ich mags allerdings am liebsten die Krebse an einem Offset Haken mit einer Cheburashka zu montieren.
Ich benutze für das Angeln mit Krebsen zwei Führungstechniken:

•Schleifen (meine Lieblingsmethode)
- Köder an straffer Schnur absinken lassen (so merkst du am besten wann der Köder auf dem Grund ist)
- Rute hochhalten und dann in Zeitlupe einkurbeln (dabei darauf achten dass der Köder ständig Grundkontakt behält)
- beim Einkurbeln immer mal kleine Zupfer/Schüttler in die
Rute geben
- nach dem Zupfen/Schütteln Köder kurz stehen lassen
-> bei Jigkopf-/Cheburashkamontage taumelt der Köder langsam zum Grund

•Faulenzen
- Köder an straffer Schnur absinken lassen
- Rute hochhalten und immer eine viertel bis halbe kurbelumdrehung machen
- dann wieder Köder absinken lassen und die Schritte wiederholen.

Der Biss ist oft so dass es sich so anfühlt als würde irgendwas an deinem Köder knabbern. Kurz warten und anhauen. Beim Fischen mit Cheburashka und Offset Haken sitzt der Haken oft sauber im Mundwinkel und du kannst den Fisch gut drillen.
Also Krebsimitat empfehle ich dir den „KEITECH Crazy Flapper“ in 2.4‘ inch. Meine Lieblingsfarbe bei diesem Köder ist Motoroil. Achte bei diesem Modell unbedingt darauf dass du die Scheren auseinander ziehst. Diese sind leicht miteinander verschweißt.
Es funktionieren jedoch auch alle anderen Krebsimitate die nicht zu groß sind.

Ich hoffe ich konnte dir helfen!
Petri!
reel_moritz

vor 2 Wochen
1
Profilbild
Timberman89

Also, danke schon mal für die vielen hilfreichen Tipps! Ich habe jetzt einfach mal zwei Zanderwobbler und ein bisschen was für die Chebu bestellt.

Besonders hilfreich fand ich aber den Hinweis von Moritz, wie sich Bisse anfühlen. Ich habe es schon das ein oder andere Mal mit verschiedenen Finesse-Montagen versucht, konnte aber nie wirklich Bisse verzeichnen. Ganz selten hatte ich mal das Gefühl, dass es sich angefühlt hat, als würde das Blei auf einmal wild über den Grund zappeln. Wenn ich so etwas jedoch mit einem Anhieb quittiert habe, war nie etwas dran.

Wenn ihr also noch mehr Tipps habt, wie sich ein Biss gerade beim Finesse-Angeln anfühlt, immer her damit!

vor 2 Wochen
0
Profilbild
reel_moritz

Sehr nice dass du dich getraut hast mal was Neues auszuprobieren und gleich etwas bestellt hast.

Damit du den den Biss vernünftig fühlst ist es wirklich sehr wichtig immer Kontakt zum Köder zu spüren. Also immer Spannung zum Köder halten, gute geflochtene Schnur und eine nicht zu wabbelige Rute verwenden!

Ich wünsch dir viel Erfolg beim Ausprobieren!

vor 2 Wochen
0
Profilbild
isar_fischer

Beim Angeln mit Dropshot beissen die Barsche auch gern mal aufs Blei😅
Das sind dann oft die Bisse, die du nicht bekommst, in der Regel nehmen sie aber schon den Köder😉

vor 2 Wochen
0
Profilbild
Volgapikeperch

musst du matte (oder so schöne naturfarbene) Bleie angeln, von Barschalarm gibt's so Tungsten-Bananen, die sind perfekt.

vor 2 Wochen
0
Profilbild
Carpytän

mal ne frage zu den Gewässern, reden wir bei dem badesee von der krauthölle die ich vor 2 Jahren mal inspiziert habe?

vor 2 Wochen
0
Profilbild
Timberman89

ach der Carpytän
ne wir reden aktuell vom Restsee Dreiweibern

vor 2 Wochen
0
Profilbild
Carpytän

Gut, dachte schon und stellte mir die Frage, wie zur Hölle man da spinfischen will 🤣

da haste dir aber ein großes jagdrevier ausgesucht, aber auch ein sehr schönes

vor 2 Wochen
0
Profilbild
Philipp Redlich

hi in die Runde 👋 weil du oben schriebst das du gern auch Tipps für Hecht nehmen würdest und es jetzt gerade um Barsch und Zander ging, hier einfach mal meine Top Gummi "tipps" auf Hecht. Gerade Im Dreiweiberner gibt's ja richtig gute Hechte. Fisch nicht zu klein und stell dich, wenn du auf Hecht unterwegs bist, auch nur auf Hecht ein. Gummifische ab 14cm aufwärts sind super, größer ist meistens nicht schlechter. Bis 20 oder 22cm, je nachdem wie viel deine Rute schafft ist eine richtig schöne Größe, ohne das man abends mit Schulterschmerzen heim kommt. Angelst du im Flachwasser, vielleicht auch über schönem Kraut, Fisch den Gummi möglichst ohne Gewicht, nur an einer Screw mit Drillingssystem. Oberflächennah und schön langsam. Gerade wenn es jetzt wieder kälter wird und das Kraut zurück geht knallt es da gern mal ! Das geht auch gut in tieferen Zonen. Da hast du sehr lange absinkphasen, kannst den Gummi aber auch schön im Mittelwasser präsentieren. Du kannst den damit auch gut auf und ab tanzen lassen im Freiwasser, mal schneller kurbeln und mal wieder ganz langsam. Geht im übrigen auch sehr gut auf große Zander. Nimm wenn möglich sehr voluminöse oder Bauchige Köder oder auch Doppelschwanztwister, die Funktionieren richtig gut! Kann da zb. LmaB Drunk Drunkdancer empfehlen. Druckvoll und schön ausladender Lauf. Gibt natürlich auch viele andere Hersteller mit Top Produkten.

Und wenn es dann doch vielleicht mal kein Gummi sein soll, Glide- und Swimbaits gehen immer! Westin Swim in 12cm oder zb der Perchglider von Monkey Lures in 17,5cm oder der 13,5cm Skunner von Illex haben mir schon so viele Hechte gebracht von Klein bis groß, einfach Hammer!! Und von der Führung her auch super einfach. Du machst alles über die Rolle, ne viertel bis halbe Kurbelumdrehung, ne halbe Sekunde warten, nächste halbe Umdrehung. im Winter gern auch mal 2 oder 3 Sekunden stehen lassen und eine ganze Umdrehung. Man kann die aber auch einfach nur langsam durchkurbeln und die brechen schön nach links und rechts aus. Megageile angelei, und an den richtigen Ecken mehr als effektiv! Bist du einmal vom "Jerkbaitangeln" infiziert, ist das wie ne Sucht 😅

Und als letztes hätte ich noch einen allgemeinen Tipp. Klingt vielleicht etwas banal, aber ist wirklich ganz gut. Hast du dir deinen Zielfisch gesucht und überlegst was du noch machen kannst und wie du vielleicht Köderführung oder Köderart anpassen kannst, durchsuche YouTube. Es gibt so viele tolle Angler die alles bis ins kleinste Detail zeigen und erklären! Da kannst du erstmal schauen was zu dir und deinem Equipment passt und dann kannst du dich Stück für Stück an deine Angelei rantasten. Und auch wenn du die ersten male vielleicht keinen Erfolg hast, bleib dran, verinnerliche was dein Köder macht wenn du gewisse Bewegungen machst, Hör dich um ob dir jemand mal einen Tipp zum Platz geben kann und dann kommt der Erfolg von ganz allein! Viel Erfolg und dicke Fische 😊👍

vor 2 Wochen
2
Profilbild
Timberman89

also, ich habe mich jetzt zuletzt erstmal an das Zanderwobblen gemacht, genau genommen gestern
Badehose an, mit dem Kumpel in der Dämmerung ins Wasser und Feuer frei.
leider ging kein Fisch (außer ein barsch vor der Wobbellei auf Spinner)
Klingt vielleicht nach ausreden aber ich würde es auf die Bedingungen schieben, wir hatten fast vollen Mond, spiegelglattes Wasser, hinter uns hat die Pyramide ordentlich für Krach gesorgt und Hippos Beach Bar hat man auch über den ganzen See wummern gehört

dennoch weißt mein Wobbler Lackschäden auf die sehr an Zanderbisse erinnern und ich hatte auch 1-2 mal das gefühl als würde irgendwas mal stupsen
Wenn Zander da waren, wovon ich ausgehe haben sie also sehr spitz gebissen

vor 1 Woche
0
Profilbild
Philipp Redlich

Vollmond passt eigentlich richtig gut zum Zanderwobbeln! Aber da gehen die Meinungen ja auseinander 😅 ich persönlich finde, die Vollmondphase ist super zum Zanderangeln und auch top für Aal.

Und Zander stupsen eher nicht nur an. Da der Zander im Bruchteil einer Sekunde bis zu 10 Liter Wasser durch die Kiemen zieht (je nach Größe natürlich) merkt man den Biss deutlich. Gerade beim Wobbeln hat man ja dauerhaft Kontakt mit dem Köder, den Einschlag vom Einsaugen merkt man deutlich. das einzige was man nicht so gut merkt ist, wenn der Zander sich an den Wobbler ran schiebt und ihn quasi dicht überholt, das er sich seitlich am Wobbler hakt.

vor 1 Woche
1
Profilbild
vollprofi

Würde ich so nicht sagen, bei mir hängen die sich oft wie ein nasser Sack beim Wobbeln rein.

vor 1 Woche
0
Profilbild
Philipp Redlich

oh ok 😄 dann möchte ich das mal zurückziehen 😅 bei mir war immer hart und kurz vor der Rute

vor 1 Woche
0
Alle Beiträge anzeigen
Alle Gewässer in der Nähe ansehen