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Angler987

Ich fisch hauptsächlich mit der Spinnrute auf Zander und Wels an einem größeren Fluss. Und ich stelle jedes Jahr fest, dass für mich Juli/August im Jahresvergleich am schlechtesten abschneiden. Also ich kann mich an sich nicht beschweren ... aber ich bin dennoch verwundert, da meine Zielfische ja eigentlich als wärmeliebende Fische gelten.

Wie sind eure Erfahrungen und was denkt ihr darüber?

vor 1 Woche
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Angler987

Gut, der Angeldruck ist in dieser Zeit auch mit am höchsten, aber ich will nicht glauben, dass das der einzige Faktor ist.

vor 1 Woche
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Carpytän

hänel ist der Überzeugung, das der Juni die beste zeit ist, was nahe liegt , da kurz nach der laichzeit , ich persönlich halte die zeit mitte September bis ende Oktober für die beste, da sich in stillgewässern die sprungschichten auflösen und wieder leben am grund stattfindet und generell , die Sonneneinstrahlung geringer wird , sprich , es wird eher dunkel und es ist auch tagsüber nicht mehr so hell , gefolgt von höherer Sauerstoff Konzentration und trüberem wasser , wodurch sich deutlich mehr beute rumtreibt und der brutfisch gut angewachsen ist . Zudem beginnen die krebse sich zu häuten, was beliebte Nahrung darstellt.

vor 1 Woche
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Angler987

Tatsächlich ist Spätsommer/Herbst auch bei mir die beste Phase und Frühjahr (wo mal angeln darf). Momentan ist's wie jedes Jahr recht zäh. Kann natürlich auch gut sein, dass ich mit 10cm+ Ködern nicht das derzeitige Beutespektrum gut treffe. Aber ich kann mir wiederum auch nicht vorstellen, dass zumindest die Welse sich nicht nur von den noch sehr kleinen Brutfischen ernähren. Bei Zandern mag das vlt. anders sein. Aber ich angel nicht gerne so super fein 🙃 aber vlt ist's auch eher der Sauerstoff als die kleine Brut

vor 1 Woche
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vollprofi

Krebse beginnen nicht im Herbst sich zu häuten, sondern hören dort auf.

vor 1 Woche
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andi252

Vorweg; ich habe 0 Ahnung vom Welsabgeln. Auf andere Raubfische fange Ich aktuell aber ziemlich gut. Entscheidend ist meiner Meinung nach eher sich den Gegebenheiten anzupassen. Spots und Methoden, die im Herbst funktionieren, sind im Sommer oft nicht optimal.
Im Fluss oder Kanal sind es jetzt oft kleine Spots mit klarer Struktur an denen sich Fische konzentrieren. Im Herbst sind sie dann deutlich weiter verteilt.
Im See muss man jetzt die sprungschicht im Auge behalten und Zander gezielt im freiwasser beangeln oder flachere Strukturen suchen. Das macht das finden der Fische erstmal schwerer als im Herbst oder Winter.
Außerdem verschieben sich die Aktivitätsphasen im Sommer. Zumindest bevor hohe Mengen an Plankton das Wasser trüber machen machen die Fische tagsüber eher Pause und jagen in Dämmerung und Nacht.

vor 1 Woche
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Carpytän

wels ist jetzt definitiv dort zu finden, wo viel Sauerstoff ist, also unter staustufen und wehre , zander trifft man dort eigentlich auch immer an. Sie können an solchen Stellen das angenehme mit dem nützlichen verbinden, also gute Wasserqualität und angeschlagene jungfische .

Wir haben hier im Stadtgebiet Halle 2 wehre , wo man gut angeln kann und da werden regelmäßig große welse gefangen und wenn ein zander, die in der saale nur wenig vorkommen, gefangen wird, dann meist an solchen spots .

ich würde auch behaupten, das sich um diese Jahreszeit alles um Wassertemperatur und sauerstoffdichte dreht .

vor 1 Woche
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