Finess
Moin Leute,
ich wollte fragen was eurer Erfahrung besser ist, ein Texas oder Carolina Rig für denn Mittellandkanal und welches Gewicht?
lennin
Das mit dem du am Besten zu Recht kommst. Gewicht nach Situation vor Ort wählen
Mit Hilfe von einem oder zwei Schnurstoppern kannst du ein Combi-Rig bauen, dass du direkt von C auf T umstellen kannst. Dann kannst du vor Ort direkt ausprobieren.
mal doof gefragt, der Unterschied besteht doch quasi nur darin, dass C-Rig zwei Stopper hat, ein in Richtung vom Haken und einen in Richtung Angel. und T-Rig keine?
Habt ihr damit unterschiedliche Erfahrungen gemacht?
Eigentlich ist beim C ein Wirbel dazwischen. Letztlich geht es aber nur darum, ob das Blei direkt vorm Haken sitzt, oder ab zwischen Blei und Haken noch ein (längeres) Vorfach sitzt.
T-Rig oder C-Rig ist unter Wasser ein gewaltiger Unterschied. Beim C-Rig hast du einen frei schwebenden Köder unter Wasser. Das sinkt viel langsamer, lässt sich besser einsaugen, hat dafür aber eine schlechtere Bisserkennung und ist durch das lange Pendel unhandlich.
Diese Combi-Rigs mag ich persönlich nicht so gerne. Ich angle Rigs in erster Linie in der Struktur und da zieht Dir jede zweite Muschel und jeder Stein die stopper und das Gewicht direkt vor den Haken.
Die Ausgangsfrage kann man garnicht beantworten. Da kann man genauso gut Fragen: was ist besser: Pommes oder Pizza?
Was besser funktioniert ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Wenn wochenlang jemand mit C-Rig einen Spot durchgeackert hat, wird das T-Rig dort deutlich besser funktionieren. Wenn die Fische sehr träge sind, ist das C-Rig besser. Aber was heißt das für einen Tag an dem die Fische träge sind, aber schon seit 3 Tagen ununterbrochen C-Rigs gesehen haben? Kann dir letztendlich niemand beantworten. Also musst du halt jeden Tag aufs Neue probieren, was funktioniert.
@andi252 was fischst du an diesen Stellen dann lieber als Rigs?
Ich bin irgendwie nie so ganz warm geworden mit T, C oder Free Rig. Ich kriege nie so ganz mit, was da gerade passiert
@Andi Ich habe (als ich das mal ne zeitlang öfter gefischt habe) das Problem für mich mit zwei Recht engen Schnurstoppern hinter einander gelöst. Das hat Recht gut geklappt. Finesse war aber letztlich nie wirklich meine Spielwiese.
Sch*** Autokorrektur.
Apropos, gibt's hier eigentlich eine Editierfunktion?
@Bloomsmith Die Editierfunktion wird doch mit dem Update Ende 2025 kommen. Musst dich bis dahin gedulden. Moment, wir haben ja schon Mitte 2026 🤪
Ich angle teilweise wirklich fiese Muschelkanten. Ich habe von spezialstoppern bis 3 hintereinander alles versucht. Das hilft leider nicht.
@Algenaal da hast du mich falsch verstanden. Ich Angel sehr gerne Rigs. Nur halt nicht dieses Kombi-Ding mit den Schnurstoppern. Du kannst mal ein Ned-Rig probieren. Das ist vom Kontakt her nem Jig sehr ähnlich, aber kannst du besser zuppelnd über den Grund führen mit dem Standup-Kopf und schwimmendem Köder. Allerdings provoziert das auch die meisten Hänger.
@andi252 danke dir
was genau meinst du mit Kombi-Ding?
Wie würdest du den Unterschied von Free zu T-Rig beschreiben? An sich sind die doch fast gleich, außer dass das Free Rig Birnenbleie verwendet. Oder gibts noch mehr Unterschiede, auch in der Effizienz?
Mit Kombi-Rig meine ich ein variables Rig. Aufbau: Stopper - Bulletgewicht - Stopper - Offsethaken. Je nachdem wie man die Stopper verschiebt, kann man es als T-Rig oder C-Rig mit variabler Vorfachlänge angeln.
Free-Rig und T-Rig ist sehr ähnlich. Der entscheidende Unterschied ist die Schnurführung. Durch die große Öse am Free-Rig entsteht weniger Reibung als beim Bulletblei. Dadurch hast du eine noch klarere Trennung der schnellen und langsamen Absinkphasen und eine längere langsame Phase.
Außerdem hält das Vorfach beim Free-Rig länger. Es hat weniger Kontakt mit Muscheln und co.
Free-Rig hängt bei Steinen und Muscheln weniger. T-Rig kann man hängerfreier durch Kraut oder Äste führen.
Um die Vorteile vom Free-Rig zu maximieren, würde ich es immer mit Stabblei und nicht Birnenblei angeln. Ist allerdings nur ein theoretischer Gedanke. Den Praxistest habe ich nie gemacht.
Ich angle öfter das Free-Rig. Ob die kleinen Unterschiede wirklich fangentscheidend sind, ist eine gute Frage, die ich auch nicht wirklich beantworten kann. Man kitzelt vielleicht die letzten zwei oder drei Prozent Potenzial raus, aber da sind Köder, Köderführung und andere Faktoren deutlich entscheidender.
Köderführung und andere Faktoren viel relevanter.
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