Fisch Verwertung bei blau Algen
Moin hab ges gestern einen schönen Zander gefangen, weil ich nicht natürlich auch waidgerecht verwerten wollte, jedoch habe ich einen grünen Schlier auf dem Wasser gesehen und hab von einem anderen Angler eine Warnung bekommen, dass ich den Fisch nicht essen sollte aufgrund von Blaualgen. Denkt ihr, ich kann ihn essen, oder ich soll es auf alle Fälle lassen?
bei hohem blaualgenbefall in einen gewässer bilden sich toxine (gift) im fisch die schädlich für menschen sind. also lieber nicht essen.
hä du willst doch den Fisch essen und nicht die Algen oder?
Ah okay danke schön Felicitas
Von dem Verzehr von Fischen aus einem See mit einer akuten Blaualgenblüte (Cyanobakterien) wird sicherheitshalber abgeraten.Warum sind die Fische riskant?Giftaufnahme: Fische nehmen die Gifte (Cyanotoxine) der Blaualgen über das Wasser und ihre Nahrung auf.Anreicherung: Die Toxine können sich im Fleisch und besonders in den Organen (wie der Leber) der Fische anreichern.Hitzestabilität: Die Gifte werden beim Kochen, Braten oder Garen nicht zerstört. Sie bleiben gefährlich.Empfehlung für AnglerMeiden Sie Gewässer mit sichtbaren Algenteppichen oder starker, bläulich-grüner Trübung für den Fischfang.Achten Sie auf amtliche Warnungen oder Badeverbote des jeweiligen Gesundheitsamtes.Im Zweifel gilt: Den Fisch lieber nicht essen....
gefunden im Netz..
Die Angelei bei diesen extremen Wassertemperaturen ist sowieso kritisch zu sehen Pablo...die Tiere leiden unter Hitzestress.
Es geht Ihnen wie uns bei 40 Grad Lufttemperatur..
Petri
Ich würde mich informieren, ob in dem konkreten Gewässer eine Blaualgenwarnung besteht. Das solltest du bei der Gemeinde in Erfahrung bringen können.
Da ich keine Ahnung habe frage ich mal dumm. Wie ist es im Fluss wo viel wasserwechsel ist? Ja am rand bei Stillen wasserbereichen sieht man sie aber wo es fließt, wo zander und Co stehen am Tag dürfte doch kaum Belastung sein oder? Wie gesagt Steinigt mich nicht ich habe keine Ahnung.
Da wirst du Recht haben@BlueBass..die Blaualgen verzehren Sauerstoff...die Fische benötigen Sauerstoff.
Also meidet der Fisch sauerstoffarme Bereiche.
Aber bei einem stark mit Blaualgen belasteten Gewässer kann der Fisch nicht mehr ausweichen.
Es muss regnen...das freut den Fisch..bringt Abkühlung,Sauerstoff usw.
Petri 🐟
Ja das stimmt. Nur würde ich mir beim Zander noch keine Sorgen machen. Habe noch keine Warnung der HLNUG gefunden. Wenn ich das bei der WHO richtig gelesen habe setzt es sich nur in den Organen ab aber kaum im Muskelfleisch. Die WHO sagt also kaum bis nicht Nachweisbar im Muskelfleisch. Es ist aber keine Entwarnung da sie zu wenig Datenmenge haben.
Das ist was ich gefunden habe.
Der Main hat im Seligenstadt Abschnitt momentan 23 Grad. Glaube für einen Zander ist das Grenzwertig ja aber noch nicht schlimm. Oder?
informiert euch doch erst mal zu Blaualgen...Nitrat und Phosphat messen...Blaualgen sind vor allem in stehenden Gewässern normal. Nur wenn Nitrat und Phosphat zu hoch sind, dann...und selbst dann ist das für den Verzehr nicht sofort gefährlich
Raubfische könnten die Giftstoffe über ihre Beute aufnehmen, die sich ja gerne tagsüber in ruhigeren Bereichen aufhält. Interessant wäre es an dieser Stelle auch zu erfahren, ob Fische generell die Toxine der Blaualgen wieder abbauen können. Sonst könnte man eine generelle Nichtverzehrempfehlung für sämtliche Fische aussprechen.
Ich sehe es allerdings ähnlich wie Eupindralle und würde die Fische bei derartigen Wassertemperatur mal ein paar Wochen in Ruhe lassen.
Also essen?
In welchem Gewässer gefangen?
Main
diese Pauschalisierungen sind echt klasse Zanderstreik.
ach und ich vergaß - da Blaualgen den Ssuerstoffgehalt drücken wird es eh schwierig die dann ans Band zu bekommen
„Stadt rät zu Vorsicht bei Wasserkontakt
Bei einer am Dienstag, 18. August, an der Fähranlegestelle Höchst entnommenen Wasserprobe hat das Umweltamt Frankfurt Blaualgen, sogenannte Cyanobakterien, nachgewiesen. Die an der Stelle beobachteten grünlichen Wassertrübungen sind auf die Bakterien zurückzuführen. Eine außergewöhnliche Massenvermehrung, wie sie beispielsweise in stehenden Gewässern auftreten kann, wurde dabei nicht festgestellt.“
Hier gefunden: (Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar) Sieht also erstmal nach den Anfängen einer Belastung aus
Ich hab gestern selbst einen Fisch aus dem Main gegessen, es gab dort leichte Algenblüte aber eine nähere Einschätzung zu den Risiken kann ich dir leider nicht geben da ich mich damit selbst nicht auskenne
Ich hab mal ne Mail an Die fischerzunft geschrieben. Mal schauen ob die Antworten
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