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Barsch 123

Wenn ich ans Wasser gehe mit meinen Kumpels dann fällt sehr stark auf das sie in vielen Situationen mehr fangen als ich, selbstverständlich ist mir bewusst das angeln kein Wettbewerb ist und ebend auch Glückssachse, allerdings fällt es schon sehr stark auf das ich weniger fange seit einigen Jahren. Ich gehe ja immer zum Barschangeln und jeder habe ich festgestellt hat sein Fachgebiet, jetzt meine Frage?. Brauche ich auch eins oder ist es Empfehlenswert?, da ich noch sehr durchmischt auf Barsch angel. Nebenbei am Rand mal so, ich habe es so verstanden das Autisten wohl weniger fangen, weil andere Punkte irgendwie eine Rolle spielen. Ich wusste auch nicht wenn ich fragen sollte, deshalb frage ich hier einfach mal.

Danke

vor 4 Wochen
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Johnny Braxe

Moin mein bester, würde dir zu Herzen legen dich auf brassen zu spezialisieren, wirst du nicht bereuen ! Petri Liebe Grüße

vor 4 Wochen
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Carpytän

Du musst dein Defizit zu deiner Stärke machen.

wie äußert sich dein Autismus? Viele, in der breiten Masse geltenden Nachteile sind eigentlich ne Begabung, ich kenne Autisten, die sich auf eine bestimmte Sache außergewöhnlich stark konzentrieren können , so sehr, das es fast ne superkraft ist.

Berichte mal bitte , möglichst ausführlich, wie sich das ganze bei dir verhält. Wäre doch gelacht , wenn wir aus dir nicht nen absoluten ausnahmeangler rauskitzeln können.

vor 4 Wochen
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Barsch 123

Vielen Dank, bei mir ist das mehr so unbemerkt werde, aber oft auch abgelenkt durch bestimmte dinge oder konzentriere mich nicht mehr so gut wenn 1stunde kein Biss kam 👍

vor 4 Wochen
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Carpytän

Dann ist glaub ich, mit meinem laienhaften Verständnis (mein Sohn hat adhs) feedern das richtige für dich, so hast du hohe frequenz und immer was zu tun.

parallel dazu , kannst du immer ne passive Rute auf raubfisch auslegen .

so verbindest du den Wunsch auf große Barsche (oder Zander, Hecht und Wels) und verhinderst, das dir langweilig wird, also das beste aus beiden Welten, zudem trainierst du dich , auch stillsitzen auszuhalten.

vor 4 Wochen
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Barsch 123

Nehme ich mir zur Kenntnis, vielen Dank 👍

vor 4 Wochen
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Carpytän

Versuch ist es wert, bei mir ist es genau andersrum , wird die frequenz zu hoch, also wenn es "zu gut" beißt, packe ich mein Krempel zusammen und ziehe um 😄 so unterschiedlich sind wir Angler und doch haben wir irgendwie alle dieselbe Macke.

Ist aber schön, das du so offen darüber berichtest , verstecken bringt nix , dafür daumen hoch 👍

vor 4 Wochen
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Volgapikeperch

Wenn ich es richtig verstehe, fragst du explizit nach Barsch, nicht nach Friedfisch. Mit Barsch hast du doch einen super Zielfisch.

Erst mal ist es doch super, dass du nicht alleine angeln gehst, sondern mit Kumpels. Wenn mal einer besser fängt als der andere, ist das völlig normal. Frag die, die grade fangen, was sie dran haben, probiere einiges durch, angel planmäßig (erst Searchbaits für Fläche, dann langsamere Rigs zum Ausfischen), angel vor allem nicht immer Spinnköder, sondern lass auch mal ne Pose schwimmen, und dann läuft es auch wieder mit den Barschen - du hast ja schon einige gute gefangen. 👍

vor 4 Wochen
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Fischkopf Larry

Ein konkretes Zielgebiet brauchst du jetzt nicht unbedingt. Du kannst dich auch ruhig auf mehrere Sachen konzentrieren. Nur nicht zuviel. Ich würde sagen 2-3 Methoden die sich gut alleine Fischen lassen und ggf. kombinieren lassen wären für dich richtig.
Also vor allem hochfrequente Angelei. Würde es dir nichts ausmachen auch auf Friedfisch zu gehen kämen mir folgende Sachen in Kopf:
Feedern, Method feedern, leichtes Posenangeln, aktives Barschangeln (selber keine Erfahrung darin) und sonst alles was mit Weißfisch zu tun hat.
Wenn deine Freunde auf Raubfisch gehen kannst du sie ja fragen ob sie Köderfische brauchen und diese ihnen regelmäßig besorgen.

Aber bitte behalte auch im Hinterkopf dass du nicht zuviel entnimmst und das Wohl des Fisches direkt nach dem eigenem Wohl stehen sollte.


Auf deinen vorletzten Satz bezogen:

Ich könnte mir vorstellen dass du die Montagen nicht lange liegen lasst da du dich wie gesagt schnell ablenken lassen. Wäre es für dich eine Option dich anderweitig zu beschäftigen während du auf Bisse wartest? Sonst hätte ich keine Erklärung dafür, den Fisch interessiert es schließlich nicht wer hinterm Rugenständer sitzt.
Ich kann dich persönlich schlecht beurteilen aber vielleicht hast du ja andere Geschicklichkeiten mit denen du dir die Zeit einigermaßen vertreiben lässt? Erfahrungsgemäß sollte es aber rund laufen wenn du einen Schwarm erwischt. Vor allem jetzt startet die Zeit in der man selten ohne Weißfisch heimläuft wenn man darauf angelt.
(PS, wo Weißfisch ist sollte ein Barschschwarm nicht weit sein. Größere Exemplare lassen sich daraus auch sicher mit der Spinnrute herauskitzeln).

vor 4 Wochen
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Unbekannt

Ich würde Dir das Stippangeln empfehlen. Du hast dabei eine sehr gute Bissfreququenz und zudem kann hinter jedem Biss eine andere Fischart lauern. Du kannst am selben Spot in kurzer Zeit Plötzen, Rotfedern, Brassen, Güstern, Karauschen, Giebel, Schleien, Grundeln, Barsche und andere Arten fangen. Da ist jeder Fang ein Erlebnis. Vielleicht hilft dir das, Dich besser zu konzentrieren, weil du unbedingt wissen möchtest, welche Art gerade die Pose herunter zieht.

vor 4 Wochen
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Alex14776

Ich glaube nicht das du zwingend ein anderes „Fachgebiet“ oder eine neue Fischart brauchst. Was mir eher auffällt ist, dass du beim Barschangeln scheinbar sehr viel durchwechselst. In deinem Profil sieht man ja, dass fast jeder Barsch auf einen anderen Köder kam.

Das klingt erstmal vielseitig, kann aber auf Dauer auch ein Nachteil sein, weil man so schwer ein richtiges Gefühl für einzelne Techniken entwickelt. Viele gute Barschangler fangen nicht unbedingt wegen 100 verschiedener Köder besser, sondern weil sie wenige Methoden und Köder wirklich verstanden haben.

Ich würde dir daher eher empfehlen dein Setup bewusst zu verkleinern und dich auf ein kleines System zu konzentrieren. Zum Beispiel:

einen Suchköder (z.B. Spinner)

klassisches Jiggen

eine Finesse-Technik wie Dropshot

Dazu dann nur eine kleine Köderbox:

1–2 Spinner

ein paar Gummifische in wenigen Farben/Größen

einfache Dropshot-Montage

Und genau diese Sachen dann konsequent fischen, statt dauernd alles zu wechseln.

Der wichtige Punkt ist nämlich nicht nur welcher Köder funktioniert, sondern:

wie du ihn führst

wo du ihn einsetzt

wie schnell du angelst

in welcher Tiefe die Barsche stehen

wann die Bisse kommen

Ich habe das beim Hegefischen oft genug gesehen. Zwei Angler sitzen auf demselben Boot, praktisch am selben Spot, und trotzdem trennt sie am Ende mehrere Kilo Fisch. Da machen manchmal echte Feinheiten den Unterschied:

eine oder zwei Maden

leichter oder schwerer geangelte Pose

ein paar Zentimeter andere Tiefeneinstellung

etwas präziser angefüttert

Beim Barschangeln ist das meiner Meinung nach sehr ähnlich. Der richtige Köder am richtigen Spot macht natürlich viel aus, aber noch wichtiger ist oft die Führung und das Verständnis dafür, was ein Köder eigentlich auslöst. Manche Köder provozieren aggressive Reaktionsbisse, andere funktionieren eher langsam und unauffällig. Genau dieses Verständnis bekommt man aber nur durch Wiederholung und dadurch, dass man sich bewusst mit wenigen Sachen intensiv beschäftigt.

Außerdem würde ich die Sache mit Autismus nicht überbewerten. Ich glaube nicht, dass Autisten grundsätzlich weniger fangen. Viele Eigenschaften wie Detailfokus oder Mustererkennung können beim Angeln sogar hilfreich sein. Wahrscheinlich fehlt dir eher etwas Struktur und Vertrauen in bestimmte Methoden und genau das bekommt man durch Wiederholung und Vereinfachung deutlich besser in den Griff.

vor 4 Wochen
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Barsch 123

Auch danke für diese Tipps👍❤

vor 4 Wochen
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