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  • Profilbild Danja98

    Moin, ich wollte mal gerne wissen ob es bei der Übersetzung einen ideal Wert zum Raubfisch angeln gibt (hecht, zander, barsch) oder ob es eher Geschmackssache ist. Zudem wurde mir empfohlen unbedingt eine Rolle mit mindestens 6 kugellagern zu holen. Ist da denn wirklich ein Unterschied zu merken ob 6 oder z.b. 4 kugellager?

    Danke im voraus 😁

    29.03.22 22:02 0
  • Profilbild Christian 86

    beim Zanderangeln schwören manche auf eine x,0:1 Übersetzung so daß nach einer Kurbelumdrehung das Schnurlaufröllchen immer an die selbe Position kommt.

    ansonsten heißt eine niedrigere Übersetzung im Verhältnis mehr Power, weniger Verschleiß.
    zum allgemeinen Raubfischangeln auf Zander, Barsch und Hecht bevorzuge ich persönlich eine möglichst hohe Übersetzung mit hohen Schnureinzug.

    man kann dadurch langsamer kurbeln, das bringt weniger Unruhe in die Rute und verbessert dadurch Köderführung und bisserkennung.
    die Krafteinbußen sind beim Zander, Hecht und Barschangeln nicht relevant da diese Fischarten eine gute Rolle sowieso nicht in Bedrängnis bringen können.

    die Anzahl von Kugellagern ist immer mit Vorsicht zu genießen.
    eine Rolle mit 18 Kugellagern die von schlechter Qualität sind und zudem die Hälfte der Kugellager im Kurbelknauf stecken ist am Ende schlechter als eine Rolle mit 2 wertigen und an den entscheidenden Stellen verbauten Kugellagern.

    29.03.22 23:16 9
  • Profilbild ZanderGummi

    Ich bevorzuge eine niedrige Übersetzung beim Spinnfischen.
    Mehr Tempo zu machen fällt mir erheblich leichter als kontrolliert sehr langsam zu kurbeln.
    Gerade auf Hecht und für einige Methoden auf Zander ist das für mich häufig der Schlüssel zum Erfolg.
    Falls ich mal schneller kurbeln muss, ist mir noch nie aufgefallen, dass meine Rute unruhig wird oder meine Bisserkennung dadurch leidet. Da gibt es für mein Empfinden viel größere Einflussfaktoren, wie z.B. Windrichtung und Windstärke.

    Anzahl der Kugellager achte ich gar nicht drauf. Das Gewicht und die Größe muss zur Aufgabe passen und sie muss sich gut anfühlen.

    Wie man sieht, scheint es stark in Richtung persönlicher Vorliebe und in meinem Fall auch der Fähigkeiten zu gehen, weil ich eben häufig eiere, wenn ich sehr langsam kurbeln muss wegen einer hohen Übersetzung.

    Richtig oder falsch gibt es nicht, denke ich...

    29.03.22 23:53 2
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  • Profilbild Berti..

    Dieser Post wurde gelöscht.

    30.03.22 04:53 0
  • Profilbild Berti..

    Die Übersetzung steht für mich nicht an erster Stelle das heißt aber nicht daß ich sie nicht beachte.
    Bei den Kugellagern ist es so, das nicht unbedingt viele Lager bedeuten daß die Rolle hochwertig ist.
    Oft werden bei günstigen Spulen viele Lager verbaut um diesen Eindruck zu vermitteln.

    30.03.22 05:14 4
  • Profilbild Floki83

    Was willst du mit 6 Kugellager? Selbst Karpfenrollen haben nur 5-6 Kugellager. 4 Kugellager reichen beim Spinnfischen völlig aus.

    30.03.22 07:22 0
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  • Profilbild Philipp Beeh

    Es kommt bei der Übersetzung auch ganz auf deine Angeltechnik an.
    Beispielsweise ist es zum „faulenzen“ besser ne hohe Übersetzung zu haben. Dafür ist es zum Leiern von großen baits besser ne niedrige Übersetzung zu haben.

    Es gibt aber oftmals 3 Arten von gleichen Rolle die sich lediglich in der Übersetzung unterscheiden. Die mittlere Version ist dann so das allround Ding und genau mittelmaß.

    Ich persönlich habe auch ne etwas geringere Übersetzung. Schneller Kurbeln geht einfacher als ganz langsam mit ner hohen Übersetzung

    30.03.22 07:43 2
  • Profilbild Danja98

    So erstmal danke für all die Antworten 👍

    Wegen der Übersetzung, hatte ich grade beim Faulenzen gedacht das eher eine kleine Übersetzung besser wäre, um kleine Sprünge über den Grund zu machen und so den köder länger im Wasser haben.

    Und wegen den Kugellagern, ging ich natürlich bei meiner Frage von etwa gleichwertigen Kugellagern aus und wollte nur wissen ob es beim angeln einen Spürbaren Unterschied macht, aber scheint ja nicht der Fall zu sein. 😅

    ps: Hätte vielleicht jemand eine Kaufempfehlung, für meine Ultraboost Zander/hecht.

    Die Daten der Rute:
    Länge: 2,65m
    Eigengewicht: 158g
    Wurfgewicht: 10-50g

    Wichtig wäre vielleicht noch zu wissen das ich vorallem in der Weser und Lesum angel, da diese Gewässer leicht salzig sind, muss die Rolle das natürlich ab können.


    30.03.22 12:45 0
  • Profilbild Philipp Beeh

    Die übliche Frage ist dann wie viel willst du ausgeben?

    30.03.22 15:08 0
  • Profilbild Danja98

    Achso ja, würde sagen bis maximal 100€, wenn es knapp drüber ist wäre es vielleicht auch noch ok.

    30.03.22 15:10 0
  • Profilbild WawA4n

    Ich finde es interessant, dass hier nur über die Übersetzung geredet wird. Viel wichtiger ist doch letztendlich der Schnureinzug und die Frage, wo die Lager stecken sollen.

    Willst du mit der Revolvertechnik Fischen, ist die Übersetzung interessant, aber ansonsten nicht.

    Eine höher übersetzte Rolle hat auch immer einen größeren Anlaufwiderstand als eine niedrigere. Somit ist das Filigrane Fischen mit hoher Übersetzung deutlich unangenehmer.

    Aber viel wichtiger ist doch immer der Schnureinzug, den eine Rolle fabriziert und gerade Maßgebend ist, wie man Faulenzen will, oder den Wobbler bei Nacht einleiten will.

    Sinnvoller ist es auch heutzutage, statt einer 3000 HG Rolle zu einer normalen 4000 Rolle zu greifen. Nicht unbedingt weniger Schnureinzug, deutlich robuster und leichtläufiger

    30.03.22 15:52 2
  • Profilbild Fliegauf Philipp

    Wichtig, was man hat (ob hoch/niedrig übersetzt, 68cm oder 85cm Schnureinzug), ist meiner Meinung nach egal und hängt nur von den eigenen Vorlieben ab und seltener von einer speziellen Angeltechnik.
    Wichtig ist eigentlich nur, dass sich derjenige der damit fischt, dessen auch bewusst ist - "bei einer Umdrehung legt mein Köder eine Strecke von ... cm zurück.", "mit dieser Übersetzung ist mein Köder ganz schön flott unterwegs, wenn ich in dieser Geschwindigkeit einleiere".
    Nicht selten habe ich von Guidinggästen gehört, "Ich mache immer drei Umdrehungen", ohne eine einzige Sekunde über die Übersetzung oder den Schnureinzug nachzudenken.
    Erst als ich erklärt habe, dass ihr Köder bei jedem mal faulenzen mit 3 Umdrehungen eine Strecke von ca 250 cm zurück legt, ist der Groschen gefallen.

    30.03.22 16:10 6
  • Profilbild WawA4n

    @Fliegauf Philipp
    Super und einfach erklärt 👍

    Besser hätte ich mich absolut nicht ausdrücken können (sieht man ja in meinem Vorigen Post 😅)

    30.03.22 16:19 3
  • Profilbild Philipp Beeh

    Bis 100€ gibts zB von Shimano und Daiwa

    Nasci FC
    Ultegra
    Oder gebrauchte stradic / Vanford


    Legalis
    Exceler
    Fuego
    Ninja

    30.03.22 18:12 1
  • Profilbild Balkhash

    Übersetzung ist nicht nur etwas persönliches. Es ist auch entscheidend ob du auf hohe Distanzen angelst oder auf kurze und welche Köder und welche Fische du angeln möchtest....
    Ein Beispiel: du hast eine normale 3000 Rolle mit Standart Übersetzung die macht ca 78cm pro Umdrehung ja, nur als beispiel! Man macht jetzt ein Distanzwurf und die Hälfte deiner Schnur liegt im Wasser. Somit ist der Umfang deiner Spule erheblich gesunken und bei einer Umdrehung weit von den angegebenen 78cm entfernt. Lass es vielleicht 50cm sein oder vielleicht noch weniger. Bei einer hoch übersetzten sind es auf die selbe Distanz nur 10cm mehr. Aber auch diese 10cm mehr können entscheiden ob du den Köder so führen kannst wie du es dir wünscht...

    Nimm am besten deine alte Rute und Rolle und geh mal für eine stunde ans Wasser und konzentrier dich nur auf das Thema und entscheide was du dir wünschen würdest wenn du dir eine andere Rolle kaufen müsstest. Werfe paar mal und führe deinen Köder. Kurbel wie gewohnt und achte darauf was dir dein Tackel für ein Gefühl gibt. Dan merkst du auch ganz schnell welche Übersetzung dir liegt. Garnicht so schwer!

    02.04.22 18:34 1
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