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HengelHansi

Moin,

habe heute folgenden kleinen Barsch gefangen, wie man unschwer erkennen kann war er sehr übel verwundet. Ich vermute, dass da schonmal ein Hecht dran genuckelt hat.

Da der Fisch überraschend agil und kräftig wirkte, habe ich mich trotz der tiefen wunden für ein zurücksetzen entschieden.

Im Nachhinein frage ich mich, ob es nicht ethischer gewesen wäre, ihn zu erlösen.

Wie geht ihr mit schwer verletzten Fischen um?

vor 1 Woche
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ZanderHunter66

Die wunde schaut für mich recht frisch aus. ich denke ich hätte ihn erlöst

vor 2 Wochen
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HenryNoel

Wenn er noch kräftig genug war dann hast du alles richtig gemacht. Ansonsten hätte ich ihn erlöst.LG😉

vor 2 Wochen
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ZölligerSchieber

Sieht nach Kormoran aus.. eine einzelne, tiefe Wunde.. vorallem am Rücken.

Hätte den Fisch glaube ich erlöst.

vor 2 Wochen
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andi252

Ich vermute mal, dass diese Verletzung, bevor sie verheilt ist, viel schlimmer ausgesehen hat.
Der Fisch frisst aktiv, wenn du ihn fangen kannst. Dann besteht auch die Chance, dass er sich erholt. Wie groß die ist, kann aber niemand sagen.
Kontraproduktiv für die Genesung ist auf jeden Fall einen verletzten Fisch länger als nötig außerhalb des Wassers zu halten. Wenn du ihn nicht mitnehmen möchtest, nächstes Mal direkt im Wasser enthaken und fertig.

vor 2 Wochen
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isar_fischer

Ich nehme stark verletzte Fische grundsätzlich mit, wenn ich sie verwerten kann.
Ob der das überlebt, hängt von vielen Faktoren ab, aber wahrscheinlich schon.
Wenn ich überlege, was ich schon für verheilte Wunden an Rotaugen gesehen habe, schafft der das😁

vor 2 Wochen
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Joskaa

Fische haben eine hohe Wundheilungsrate. Wenn er aktiv war und keine Entzündung bekommt, wird er überleben. Ich habe schon barsche und Hechte rausgeholt, die sahen aus als wären das Weltkriegsveteranen.
Muss man von Fall zu Fall entscheiden, aber Fische sind nicht zu unterschätzen.

vor 2 Wochen
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Milkiway

Wenn der Fisch das Schonmaß nicht überschritten hat, würde ich ihn definitiv zurücksetzen. Die Diskussion mit dem Fischereiaufseher möchte ich nicht haben wenn er die Meinung vertritt mein schwer verletzter 60er Huchen hätte nicht entnommen werden dürfen ;)

vor 2 Wochen
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Bloomsmith

Wenn du ihn nicht aus dem Wasser geholt hättest, hätte er es eventuell geschafft, oder vielleicht auch nicht.
Was ist jetzt der größere Eingriff in die Natur? Ihn zurücksetzen oder ihn abschlagen?
Was ist moralisch höher zu werten? Der Natur ihren Lauf lassen oder menschliche Moralvorstellungen auf Fische zu projizieren?
Wenn du letzteres höher bewertest, müsstest du dein Angeln ansich in Frage stellen. (Sidefact: Bei reinem Kochtopfangeln hätte sich dir die Frage nicht gestellt, denn dann hättest du entnommen und so oder so verwertet.)

Mein persönliches Fazit: Ich hatte definitiv zurück gesetzt.
Etwas anderes wäre es, wenn ich die Verletzung selbst verursacht hätte, dann würde ich entnehmen und verwerten.

vor 2 Wochen
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Volgapikeperch

@Milkiway, der Huchen hat 90 cm in Bayern? habe grade nachgeschaut, ist ja kaum zu glauben...

vor 2 Wochen
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Barracuder

Ja, aber finde das ein ganz gutes schonmaß, leider gibt es hier bei mir kaum Gewässer mit gutem Bestand…

vor 2 Wochen
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MasterMoe

Fische sind zäh. Verletzungen im Muskelgewebe sind meist unkritisch. Selbst eine gebrochene Wirbelsäule verheilt in häufig mit stark eingeschränktem Schwimmverhalten. Blutende Kiemen oder ein Haken tief im Schlund sind dagegen ein Todesurteil. In dem Fall entnehmen oder abschlagen und vergraben.

vor 2 Wochen
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Milkiway

In der Lechstaustufe werden jährlich Huchen gesetzt, es gibt einige die dort regelmäßig ihr Glück versuchen, meist auf Fliege.

Bei dem Angebot an Nahrung dürfte ein 90er Huchen 3 bis 4 Jahre alt sein, den darf man schon mitnehmen :)

vor 1 Woche
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Iwan Wiederkehr

Ich sehe das etwas anders.
Der Unterschied ist doch: Die Verletzung durch den Hecht ist Natur. Der Fang durch den Angler nicht. In dem Moment, in dem ich den Fisch lande, übernehme ich Verantwortung für das, was ich tue.
Hat der Fisch trotz der Verletzung noch eine realistische Überlebenschance, setze ich ihn zurück. Hat er sie offensichtlich nicht mehr, finde ich es waidgerechter, ihm weiteres Leid zu ersparen – natürlich nur im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten.
Für mich geht es dabei nicht darum, die Natur zu verbessern, sondern verantwortungsvoll mit meinem eigenen Handeln umzugehen.

vor 1 Woche
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