Beiträge

  • Profilbild Johannes4477

    Moin zusammen,
    Ich gehe nun seid ca 2 Jahren am NOK angeln. Von Sehestedt (wo ich sehr oft angele) bis Breiholz.
    Ich habe bis jetzt nur 2 Zander fangen können.
    Was mache ich nur falsch?
    Ich habe schon etliches probiert Farbe, Größe, Gewicht.
    Ich fische meistens 8.5 - 10 cm und 14 gr.

    Ich freue mich über jeden Tipp.
    Vielleicht kann man sich ja auch auf ein kleines Zanderguiding treffen:)

    10.06.24 18:22 2
  • Profilbild lukas-s13

    also ich Fische auch am NOK und nutze meistens 8gr bis maximal 12 gr. bei der Ködergröße greife ich auch meistens auf 7.5cm - 10 cm zurück. Wenn du absinkphasen von 2 bis 3 Sekunden hast bist du gut dabei, und du musst versuchen die tieferen Stellen zu finden👍 vlt hilft dir das ja ein bisschen

    10.06.24 18:57 2
  • Profilbild Heilbutt~Hauke

    Momentan scheinen die Zander auch noch nicht in Beisslaune zu sein. Probier es aber mal mit weniger Gewicht. Ich angel mit 5 bis 10g
    Dickes Petri!

    10.06.24 19:57 2
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  • Profilbild lukas-s13

    würde ich so pauschal gar nicht sagen hauke, hab heute in knapp ner Stunde 3 stk gefangen, leider alle untermaßig

    10.06.24 20:00 1
  • Profilbild Ilmenau-Otter

    Das gibt mir ja Hoffnung 😁
    Habe am Samstag angefangen auf Zander in Sehstedt zu angeln, nicht mal einen Biss gehabt.
    Wetter war aber auch nicht das wahre.

    10.06.24 20:01 1
  • Profilbild NOK-Meister

    Ich habe 3 Jahre auf meinen ersten Zander im NOK warten müssen. Geduld ist alles und fische mit weniger Gewicht!!!

    10.06.24 20:01 2
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  • Profilbild Luis3112

    Weiß nicht, ob du mir noch folgen musst, damit ich dir eine PN schreiben kann - aber ich würde dir ein paar Tipps an die Hand geben können, falls du möchtest.

    11.06.24 05:25 1
  • Profilbild Nico Hasse

    Die meisten die man fängt sind leider untermaßig, auf jeden Fall viel bewegen, verschiedene Köder probieren und den Kopf nicht in den Samd stecken, einen am Tag fange ich eigentlich immer.

    11.06.24 09:54 1
  • Profilbild Mats22

    Am kanal ist meist eigentlich recht frequentes Fangen möglich brauchte zwar auch nen parr anläufe bei mir bis ich zum fisch kam, aber keine Jahre. Wie die meisten schon geschrieben haben, leichteres gewicht da die Absinkphasen das entscheidene sind, dann wird das😉

    11.06.24 11:22 1
  • Profilbild ZanderGummi

    Effektivste Methode, in der Dämmerung und frühen Dunkelheit mit flach laufenden Ködern ufernah abzufächern...
    Können Gummis am 3g Kopf, Chatterbaits oder auch längliche Wobbler sein...
    Man muss nur sehr langsam fischen, dann ist Sehestedt aber eine der besten Adressen...

    Alternativ habe ich die letzten Jahre bemerkt, dass die Fänge auf Gummifisch deutlich zurückgehen, dafür andere Methoden deutlich mehr Fisch bringen. Eigentlich eher Finessemethoden, die man von der Barschangelei kennt.

    Ansonsten muss man halt Spots finden und da das nicht so leicht ist, ist die ufernahe Angelei meist einfacher, weil man da definitiv aktive Fische hat...
    Und noch ein Tipp, eher unter Laternen als in der völligen Dunkelheit.
    Es klappt morgens auch, dafür muss man aber sehr früh raus und das Zeitfenster ist meist kleiner...

    11.06.24 14:40 2
  • Profilbild Wooza

    Wie sind eure Fänge generell? Bin immer sehestedt oder breiholz unterwegs. Letztes Jahr lief bei mir gut und viele Kontakte. Dieses Jahr ca 6x los gewesen und noch nicht einen biss gehabt. Weiß gar nicht mehr wie sich so ein tock anfühlt 🥲

    27.06.24 06:12 1
  • Profilbild Greb

    Dieses Jahr lief bei mir auch noch nicht so berauschend, 2x los und bisher nur ein paar Barsche um die 30cm… beide Male in der Nähe von Rendsburg. Das lief letztes Jahr um diese Zeit m.M.n. ein bisschen besser.
    Aber die besseren Zeiten kommen ja noch

    27.06.24 08:25 0
  • Profilbild ZanderGummi

    Sehestedt ist einer der am härtesten beangelten Streckenabschnitte, da muss man sich teilweise was einfallen lassen, außer die Zettis sind aktiv...
    Wie angelst du denn Wooza?

    27.06.24 08:26 2
  • Profilbild Wooza

    @ZanderGummi klassisch. jiggen oder faulenzen. Hatte auch schon einen ansitz mit köfi, (weit raus, kante und über der Steinpackung) und nicht mal zupfer. Habs auch mal mit dem chebu & carolina rig probiert, ist aber nicht so meins. Beim jiggen zwischen 5-12 gramm, je nach Strömung bzw Wind. Du so?

    27.06.24 08:40 1
  • Profilbild ZanderGummi

    Meistens fische ich zu dieser Jahreszeit schwerer. Das Wasser ist warm, die Zander haben eigentlich Bock und dann kann man etwas zackiger sein und auch etwas Krach am Grund machen. Ich würde da auf jeden Fall flexibel bleiben und auch mal 16g drauf machen...
    Alternativ funktionieren Krebse häufig sehr gut, die dann an diversen Finessemethoden... nutze meist schwimmende...

    Und man muss natürlich Spots kennen oder Ausdauer...

    27.06.24 11:13 0
  • Profilbild Wooza

    @ZabderGummi Krebse habe ich mal genutzt, mach 5 Würfen wieder auf gufi zurück "nicht fängig". 😀 Vertrauen in die köder die man kennt...aber du hast recht, vielleicht mal länger durchziehen. Hatte mir auch schon die allzweckwaffe von Jörg geholt 🙈 aber "noch schwerer" hab ich noch nie geangelt, weil immer gedacht "je länger die absinkphasen, desto besser". Auf die Idee kam ich noch gar nicht, eher nach dem Motto "So leicht wie möglich, so schwer wie nötig". Werde ich die Tage aber defenitiv mal ausprobieren

    27.06.24 13:05 0
  • Profilbild ZanderGummi

    Alternativ geht auch mal ein Chatterbait oder Jigspinner gejiggt oder gefaulenzt.
    Nur rechtzeitig vor der Steinpackung langsam einleiern, dann kann man auch immer gut dicke Barsche oder Rapfen als Beifang haben...

    27.06.24 15:20 2
  • Profilbild Hans Sturm

    Jetzt will ich mich hier doch auch mal äußern. Ich angel auch regelmäßig am NOK auf der Strecke zwischen Steinwehr und Königsförde.

    Meine Erfahrungen decken sich größtenteils mit den hier bereits getätigten Äußerungen.

    Ködergröße im Kanal lieber etwas kleiner (7 bis 10cm) als die sonst klassisch empfohlene Ködergröße für Zander von um die 12cm.

    Köderfarbe: Natürlich fängt! Natürlich funktionieren je nach Bedingungen auch mal knallige, uv-aktive Köder. Die besten Ergebnisse erziele ich in der Regel jedoch mit gedeckteren, natürlichen Farben.

    Ködergewicht: Als Richtwert für den Kanal fange ich immer mit Jig-Köpfen von 10g an. Damit erzielt man einen guten Kompromiss zwischen Wurfweite, Köderkontakt und Absinkphase. Jetzt kann man je nach Bedingungen (Wind, Strömung, Köderform) natürlich ein bisschen variieren. Manchmal sind ein paar Gramm mehr nicht zu verachten, um doch eine größere Wurfweite zu erzielen und das tiefere Wasser der Kanalmitte zu erreichen. 12 bis 14g sind hier ein guter Richtungsschuss.

    Thema Wurfweite: Wie bereits angesprochen, kann die Wurfweite im NOK über Erfolg und Schneidertag entscheiden. Neben des Ködergewichts spielen hier natürlich Rute, Rolle, Schnur aber auch Köderform/Gummimischung eine Rolle. Schlanke, festere Gummis, Jig-Spinner oder MeFo-Blinker fliegen natürlich deutlich weiter als fette, schlabberige Gummistöpsel.

    Angelmethode: Neben der klassischen Gummifischerei (macht natürlich am meisten Spaß, wenn man einen schönen Absinkbiss erleben darf), ist das Angeln mit einem Krebs am Texas oder Carolina Rig sehr effizient (auch hier wieder das Thema Wurfweite) sowie ein am Boden gefaulenzter/gejiggter Spinmad (10 oder 14g). Und in der Dämmerung natürlich der flach laufende Wobbler parallel zur Steinpackung geführt.

    Als letztes Spotwahl: Nach meiner Erfahrung ist das sonst so heiße Thema Spotwahl fast zu vernachlässigen. Wirkliche Hot Spots gibt es am NOK kaum. Die Fische stehen Gerade jetzt im Sommer sehr verteilt. Dadurch hat man überall die Chance auf einen Fisch. Die wenigen vermeintlichen Hotspots an Einläufen und Wendebecken sind stark befischt und bringen nach meiner Erfahrung auch nicht mehr Fisch. Also Strecke machen. Eine Stelle suchen, an der man gut ans Wasser kommt, 10 bis 15 Würfe machen und dann 50 Meter weiter am Kanal lang laufen und das Spiel wiederholen.

    Was hier noch helfen kann ist die Bedingungen etwas zu berücksichtigen. Wind.und Strömung von vorne beeinträchtigen zwar wieder die Wurfweite, bringen aber oft auch den Kleinfisch und damit die.Räuber mit.
    Gerade im Sommer lohnt es sich, zu schauen, wo die Kleinfischschwärme unterwegs sind. Hier sind die kleinen und großem Räuber meist auch nicht weit entfernt.

    Fazit: Angeln am Kanal ganz einfach und dann doch wieder eine Wissenschaft für sich.

    Aufgrund der Wassertiefe, der Wurfweite und des häufigen Querwind sind die Bisse oft sehr schwer zu erkennen. Eine etwas sensiblere Rute ist hier sehr hilfreich.

    28.06.24 11:02 6
  • Profilbild ZanderGummi

    @Hans Sturm, kann dir bei den meisten Punkten zustimmen, nur nicht beim Thema Hotspots. Die Verteilung der Zander im Sommer ist eigentlich in jedem Sommer so, da es nahezu überall Futter gibt. Trotzdem gibt es auch auf der blanken Strecke viele Spots, die regelmäßig besser liefern als einfach stumpf Strecke zu machen.

    28.06.24 11:26 1
  • Profilbild Hans Sturm

    @Zandergummi: Da gebe ich Dir wie immer Recht. Es gibt natürlich Stellen, die besser laufen als andere, weil vermutlich unter Wasser besondere Strukturen o.ä. gegeben sind. Die Muss man sich natürlich erstmal erarbeiten und ein Gefühl dafür bekommen, welche Ecke bei welchen Bedingungen gut läuft.

    Was ich mit meiner Aussage eigentlich sagen wollte, ist dass man sich nicht auf die klassischen "Hot-Spots" aus irgendwelchen Ratgebern oder Youtube Kanälen versteifen sollte. Die haben sicherlich auch ihre Berechtigung. Ich halte es allerdings für falsch, 2 Stunden ohne Kontakt an einem Wendebecken, Einlauf oder Fähranleger zu stehen, nur weil sich hier in der sonstigen Eintönigkeit des Kanals mal etwas "Struktur" ergibt

    28.06.24 11:52 2
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