Zanderwobbeln am NOK-Verwirrung
Moin zusammen, Ich war heute Nacht 3h wobbeln am Schirnauer See (ziemlich mieser Spot dafür meines Erachtens nach), aber hatte keinen einzigen Biss. Hab alle Farben und Lauftiefen durchprobiert und ordentlich Strecke gemacht. Nun gut, kommt vor, dass man schneidert. Allerdings habe ich dann gesehen, dass andere auf AlleAngeln und Insta heute Nacht echt gut gefangen haben. Die waren halt aber auch an anderen Strecken. Deswegen meine Frage: Ist das so krass abhängig vom jeweiligen Gewässerabschnitt, ob sie aktiv nachts sind oder nicht? Bin definitiv kein Vollprofi was Zanderwobbeln angeht, aber ein kompletter Amateur bin ich ziemlich sicher auch nicht.
Kann ich vom Rhein hier bei uns bestätigen, an manchen Strecke kannst du 20 Zander fangen und andere sind gefühlt leer.
Das stimmt die Zander sind nicht überall. Du müsstest Strecken herausfinden wo sich die Struktur verändert. Einlauf,auslauf vom Fluss oder Bach oder noch besser wenn am Ufer steinpackungen sind oder ein Einlauf in den Hafen ist. Denn die Zander kommen meistens ans Ufer nachts wo es Tief , deckung und Strömung über Tag gab ins flache. Also solche Strukturen suchen und dann nachts am Ufer Mit wobbeln versuchen. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Einfach weiter machen und wenn du den Code geknackt hast kannst du Hinweise auf jedes Gewässer übertragen. Ich wünsche dir immer stramme Schnüre und Dickes Petri Heil
Ja Moin , genau wie ADIOES1 schrieb. Du musst dir Stellen suchen,am besten tagsüber schon mal schauen, wie es Vorort aussieht, wo Steinpackungen sind. Muschelbänke sind meist auch gut, aber Vorsicht hier ist die Hängergefahr oft sehr hoch, weil es dort oft nicht tiefer ist als maximal 1,5meter. Aber dort sind oftmals die besten Stellen . Hafeneinfahrt, Altarme oder Plätze mit Kehrströmungen. Wichtig ist halt , nicht so tief und nicht zu monoton wobei manchmal auch flache Sandbänke (1.Meter tief) gut sein können. Du musst halt auch die richtigen Köder haben. Ich Fisch halt viel Illex Magsquad 115F , denn Murdock von Zeck und denn Zanderläufer von Sebastian Hänel. Lauftiefe 0,5 bis 1.Meter. Aber das war ja auch nicht deine Frage, ich wollte es aber nur noch anmerken 😉. Heute Abend will ich in der Elbe bei Hamburg nochmal los , vielleicht geht ja noch was. Wichtig ist sich die Stellen selbst zu erarbeiten. Viel Erfolg beim nächsten Mal und nicht aufgeben. Petri Heil.🎣🎣🎣
Der Kanal ist halt echt sau monoton, haben quasi keine Strömung und keine Häfen, Altarme etc. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen: ich Fische schon Strukturen, die sich vom Rest abheben und auch flacher sind als der durchschnittliche Kanal. Ich habe ja auch meine Strecken, wo ich oftmals gut fange, und schon Zander bis 74cm landen konnte. Fischen tue ich auch den Murdock, den Zanderläufer und den Nightveit. Bin absolut ein Freund davon, sich Strecken selbst zu erarbeiten. Finde es halt wie erwähnt sehr seltsam, dass ich auf 2km Strecke mit viel Struktur, die den Strecken ähnelt, die ich sonst Fische, nicht einen einzigen Kontakt kriege. Dickes Petri auf jeden Fall für die Elbe!
Und dank euch für die Antworten! An manchen Tagen habe ich auch das Gefühl, die Zander kommen kaum hoch ins Flache, sondern bleiben im tiefen stehen. Kann das jemand bestätigen, oder sind das einfach Tage, an denen die Fische keine Lust zu beißen haben, aber trotzdem im Flachen sind?
Ja das stimmt mache Tag ist es nicht einfach. Sonst auch mal in der Dunkelheit mit Gummifisch probieren.
Moin es gibt Tage. Vor allem bei zander das die halt nicht beißen. Die können den Luftdruck nicht so ausgleichen wie andere Fische. Einen kleinen Tipp kann ich dir geben. Versuche einfach die Stellen zu finden Wo der Wind aufs Ufer drückt über Tag.Da wird die kleine Nahrung für die Fisch brut angeschwemmt und so hat man nachts eher einen zu erwischen. Und einfach am Ball bleiben das klappt schon.
Weiter ins Landesinnere sind die Abschnitte gefühlt auch trüber, selbst egal zu welcher Jahreszeit und wie viel Schiffsverkehr dort ist, vielleicht ist da ja auch eine Erklärung. War mal im Winter in Oldenbüttel da war das Wasser für Ende Dezember super trüb und in Quarnbek war es zu gleichen Zeit extrem klar 😄
Ja einfach ausprobieren. Hört sich verdächtig nach einem zander Spot aus
Japp, Zander sind wirklich sehr zickig des öfteren. @NOK Out ja kann sein, ist halt durch die Ostsee bedingt ziemlich klar bei uns. Und da hinten sind eh viel mehr Zander noch, da dort weniger gefischt wird als bei uns 👻
Wir hatten schon Nächte wo auf Wobbler garnichts ging. Aber zeitgleich bei einem Freund der mit Geleierten Gummi viel besser gefangen hat. Seitdem habe ich immer ein paar Gummis am leichten Jig dabei. Ist halt auch ne andere Köder Aktion.
Hab ich auch schon mehrfach gehört, muss ich auch unbedingt probieren. Weiß dann nur halt immer nicht genau in welcher Tiefe der Gummi dann läuft
Wenn es schwierig läuft fische ich meistens 3-5g und angel mich dann durch die Wasserschichten durch lasse also erst 3 Sekunden absinken dann 6 Sekunden und dann immer weiter bis ich Bisse bekomme
Top, danke für den Tipp 🙌
Wobei ich bei den leichten Köpfen eher im 5 Sekunden Takt absinken lasse sprich erst 5 dann 10 usw.
Hattest du mit dem Absinken in mehreren Schritten schon Erfolg? Falls Ja, auf welcher Höhe ca.? Ich habe das auch schon probiert jedoch noch keinen Erfolg damit gehabt.
Kommt auf die Strecke und Tiefe an. Meistens kamen die Bisse be ca.10 Sekunden absinken. Ist aber auch sehr oft unterschiedlich.
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