Beiträge

  • Profilbild oOTheFlipOo

    Petri zusammen.
    Ich habe heute eine interessante Beobachtung gemacht. Hatte einen wunderschönen Schriftbarsch am Haken der leider ein wenig tiefer im Rachen steckte, weshalb eine Zange von nöten war um ihn wieder zu entfernen. Unprofessioneller Weise hatte ich die Zange kurz zuvor ein par Meter weiter liegen lassen. Deshalb habe ich meiner Geliebten die Angel in die Hand gedrückt, damit der Fisch im Wasser bleibt, und bin kurz die Zange holen gegangen. Als ich zurück war hatte sich ein zweiter Barsch zu unserem dazugesellt, und wich ihm nicht mehr von der Seite. Sie klepten förmlich zusammen. Und offensichtlich versuchten beide zusammen das Problem (Haken) zu lösen in dem sie zusammen daran rüttelten.
    Daher meine Frage. Haben Barsche ein Helfersyndrom, oder ging da einfach die Fantasie mit mir durch?
    Oder habt Ihr schon ähnliche Beobachtungen gemacht?
    ✌️

    26.10.22 18:11 6
  • Profilbild ZanderGummi

    Barsche haben extrem Futterneid... vlt wollte der andere etwas abstauben...

    26.10.22 18:14 12
  • Profilbild Oliver .F

    Alter!
    Barsche oder besser gesagt Fische spenden keinen "Trost"

    26.10.22 18:31 4
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  • Profilbild oOTheFlipOo

    Stimmt.... Wie Wahnwitzig von mir zu glauben das niedere Lebensformen Gefühle haben könnten. Bitte vielmals um Verzeihung euer Hoheit

    26.10.22 18:39 15
  • Profilbild Herrn Tourist

    Glaube auch das der eine Futter abstauben wollte die Biester sind Kannibalen glaube nicht das die eine art helfersyndrom haben 😅

    26.10.22 18:44 1
  • Profilbild Zanderkopf

    Wie süß haha

    26.10.22 18:56 0
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  • Profilbild oOTheFlipOo

    Dem arttypischen Habitus zu folge gehe ich selbst von Mundraub aus. Aber manchmal überrascht uns die Natur ja auch. Danke für die Beiträge 😉

    26.10.22 18:56 3
  • Profilbild Kallinski11

    Ich glaube wenn sie so weit denken würden, wäre der andere Barsch eher froh da er nun einen Konkurrenten weniger hat

    27.10.22 07:58 1
  • Profilbild OLYMP

    Wenn die Rivalität so extrem hoch wäre, dass sie sich an dem Leid eines anderen ergötzen würden, dann würden sie nicht als Gruppe / Schwarm schwimmen. Dem Fisch einerseits Gefühl (in wahrsten Sinne des Wortes) abzuerkennen (teilweise sogar das Schmerzempfinden) aber andererseits dann ein Kalkül (höhere Erfolgschancen und Überlebenschancen in der Gruppe) zu unterstellen wäre jetzt sicherlich auch etwas weit hergeholt.

    Nur meine Meinung und kein Angriff gegen irgendjemanden.

    27.10.22 08:06 2
  • Profilbild Kallinski11

    Das Barsche im Schwarm unterwegs sind hat ja andere Gründe. Den Futterneid gibt es ja trotzdem, egal ob ein Fisch "satt" ist oder nicht...

    Natürlich möchte ich Fischen nicht alles an Gefühlen etc. absprechen aber ich denke Nächstenliebe ist in der Tierwelt eher selten anzutreffen

    27.10.22 08:15 0
  • Profilbild oOTheFlipOo

    Da wir die Sprache der Fische wahrscheinlich nie erlernen werden, wird dieses Thema wohl eine ewige Spekulation bleiben. Aber gerade in den letzten Jahren haben viele Forscher Beobachtungen gemacht die Denkweise und Einstellung des Menschen Tieren gegenüber sehr in Frage stellen. Und bei Haien zB. konnte man auch schon feststellen das sie in riesigen Schwärmen Nachts auf die Jagd gehen, aber es trotzdem inerhalb kleine Gruppen gibt die immer zusammen jagen. Also quasi Jagd-Partnerschaften bilden.
    Und ich bin mir ziemlich sicher das nicht alle Fische gleich viel Intelligenz oder Empfinden besitzen, aber vielleicht gibt es auch unter Wasser so etwas wie Freundschaften.
    Fakt ist, (für mich) wenn man einen Drilling ind den Mund gesteckt bekommt und daran gewaltsam aus seinem Wohnbereich gezerrt wird hinterlässt das nicht nur physisch einen bleibenden Eindruck.
    Deshalb denke ich ist es nicht verkehrt einfach anzunehmen das sie Gefühle haben und diese zu berücksichtigen als naiver Weise davon aus zu gehen es sei nicht so.
    In diesem Sinne, viel Erfolg beim "gefühlvollen" angeln und viel Spaß da draußen 😉✌️

    27.10.22 09:01 4
  • Profilbild Riese Micha

    Dieser Post wurde gelöscht.

    27.10.22 11:05 0
  • Profilbild Der mit der Grundel tanzt

    Ähm ja also beim Thema Gefühle neigen viele Menschen dazu Tiere zu vermenschlichen. Selbstverständlich haben Fische Gefühle. Sie haben ein Nervensystem und zahlreiche Instinkte. Hätte ein Fisch keine Gefühle gäbe es keinen Drill weil es ihm dann scheißegal wäre, dass er an einer Leine mit Haken hängend eingekurbelt wird.

    Fische haben definitiv Gefühle deshalb sollen wir sie schonend behandeln und schnell und waidgerecht töten oder zurück setzen.

    ABER diese Gefühle sind natürlich nicht mit unseren Gefühlen vergleichbar. Dafür fehlen entscheidende Gehirn-Areale. Der Fisch kämpft um sein Überleben und ist instinktgesteuert. Wie jedes Lebewesen mit zentralen Nervensystem wird er dabei von Hormonen beeinflusst und von äußeren Einflüssen wie Stress und Ruhe. Dies lässt einen Fisch aber noch lange nicht über den Sinn des Lebens schwadronieren oder emphatisch bzw. gar altruistisch sein.

    27.10.22 11:22 8
  • Profilbild SchwarzAngler84

    Fische haben kein Schmerz wie ein Mensch der Fisch ist Instinkt gesteuert und denken kann er erst recht nicht

    27.10.22 11:44 0
  • Profilbild Der mit der Grundel tanzt

    @SchwarzAngler84 Stand der Wissenschaft ist tatsächlich, dass Fische sogar ziemlich genau wie wir Schmerzen haben und sogar auf ähnliche Schmerzmittel reagieren und somit die Rezeptoren auch denen von Warmblütern ähnlich sind. Das hat aber noch nichts mit Emotionen zu tun.

    "Denken" ist auch ein weiter Begriff. Natürlich kann ein Fisch Entscheidungen treffen und Aufgaben bewältigen die einen Denkprozess erfordern aber er denkt nicht über Mathematik oder Physik nach und er kann auch nicht einen Lehrstuhl für Philosophie besetzen.

    Ich habe das jetzt sehr verkürzt dargestellt. Biologen füllen mit dieser Thematik buchdicke wissenschaftliche Publikationen und ganze Generationen an Forschern stellen sich diesen komplexen Fragen. Ganz so einfach wie du es darstellst ist es jedenfalls definitiv nicht!

    27.10.22 12:22 3
  • Profilbild Riese Micha

    Wussenschaften sind auch nur Behauptungen bis jemand das Gegenteil beweißt.

    27.10.22 12:45 1
  • Profilbild Der mit der Grundel tanzt

    Ja @Riese Micha Wissenschaftler stellen Thesen auf und beweisen diese durch Experimente und erstellen daraus Theorien. Solche Theorien können widerlegt werden da hast du Recht. Die sehr veraltete These, dass Fische keinen Schmerz haben ist mittlerweile widerlegt.

    27.10.22 13:13 2
  • Profilbild Riese Micha

    Das ist immer eine Frage wer da mit den Firschungen beauftragt ist. Denn meist richtet sich das Ergebnis nach den Wünschen des Auftragsgebers. Denn nach meiner Erkenntnis, zeigen ungefähr 80% aller Forschungsergebnisse, das Fische übethaupt nichts empfinden.

    27.10.22 14:26 0
  • Profilbild Seemann311

    Das sind dann wohl die Studien der Angelindustrie. 😉

    27.10.22 14:28 0
  • Profilbild SchwarzAngler84

    Ja man behauptet aber nichts ist bewiesen
    Wenn der Fisch denken könnte würde man ihn nicht zwei mal am Haken bekommen

    27.10.22 14:41 1
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