Chancen für Wallerbeifang erhöhen/ welches Vorfach?
Hallo zusammen,
ich hatte die letzten Jahre immer wieder „unhaltbare“ Waller an der feinen Barschrute und möchte das Thema für die kommende Saison gezielter angehen. Da es immer die gleiche Stelle zur gleichen Zeit in einem Altarm ist, ist ein erneuter Kontakt sehr wahrscheinlich.
Mein Plan:
Ich möchte mein Setup aufrüsten (50 Gramm Rute mit 3000er Certate LT und 16er Geflecht), um Fischen bis ca. 1,50 m eine faire Chance zu haben. Bisher war mein Vorfach immer erwartungsgemäß immer die "Sollbruchstelle" (0,30er Mono oder 8kg Stahl), die den Belastungen nicht standgehalten hat.
Meine Frage an euch:
Welches Vorfach würdet ihr für 10 cm Köder an 10-15g Köpfen empfehlen, welches der noch beste Kompromiss ist ist, aber die Köderführung nicht zu stark negativ beeinflusst?
Variante A: 0,40–0,45er Stroft ABR?
Variante B: 7x7 Stahl von AFW (ca. 12 kg)
Hat jemand Erfahrung, was bei dieser Ködergröße und dem Gewicht noch gut läuft? Danke für eure Tipps!
50 Gramm Rute und 16er Geflecht um Waller bis 1,50m eine faire Chance zu geben.
Ich weiß nicht was du mit dem Zander-Equipment anfangen willst.
Mehr sage ich dazu nicht
bei dem noch relativ hohen gewichten läuft 0,40er fluo noch sehr gut. Nimmst du wirkich Mono? Wobei im beruhigten Bereich die 0,30er eigentlich auch reichen sollte.
Wenn du an einer bestimmten Stelle mit Waller rechnest, weil sie dort wiederholt auftreten, kannst du da an den bewussten Zeiten gezielt mit Wallertackle auf Waller angeln und alles andere an der Stelle möglichst bleiben lassen. Aber von Barschtackle auf Zander/Rapfen aufzurüsten, bringt nix.
ich habe das unzählige Male mit der Wallerspinnrute probiert, ich habe es eigentlich aufgegeben. Sie beißen nur auf 7 oder 10 cm Gummifische, was mit einer 140 Gramm Rute einfach keinen Sinn macht. hört sich wirklich skurril an, ist aber wirklich so.
Es geht hier nur um die Frage ob Stahl oder Mono das besser Vorfach ist. Hechte gibt's vereinzelt auch, weswegen ich zu Stahl tendiere.
Nee Tobias, dir wird nichts anderes übrig bleiben, als mit den wiederholten Hinweisen leben zu müssen, dass dein Plan mit dem Tackle gezielt auf Wels zu fischen, nur eines ist: absolut unwaidmännisch.
also wir haben auch des öfteren Beifänge beim Zanderangeln und an straffer 50-60g Rute und 0.16/0.18er Schnur hat man bei 150+er Fischen definitiv eine reelle Chance, wenn nicht grade starke Strömung ist. wir fischen meist mit 0.45/0.50er fluo und das hat bei den meisten Fischen gehalten. An Stellen, wo wir eine hohe Chance ist einen Wels zu erwischen wechseln wir allerdings das Gerät und haben dann den Wels als Zielfisch. An geeigneten Kombis kann man aber auch locker 12er Gummis angeln und hat auch bei den ganz großen ne solide Gegenpower. Man kann dünnes Welsgeflecht an der Zanderkombi angeln, aber wir angeln halt auch meistens im Dunkeln, wo sichtigkeit nicht so die Rolle spielt. Stahl habe ich noch nicht beim Welsfang drauf gehabt, deswegen kann ich dazu nichts sagen ....
Mahlzeit.....Schnur hin oder her. Wichtig in meinen Augen ist auch der Jigkopf. Wenn sich der Haken aufbiegt weil dann die Schnur hält ist das auch ärgerlich für den Angler. Ich empfehle dir dickdrähtige Jigköpfe......✌🏻. Ich würde von der Schnur her auf eine 0,18er geflochtene umsteigen mit einem 0,60er Fluorvorfach. Mit der richtigen Knotenwahl passiert da überhaupt nichts. Selbst 2m Fische kannst du so ohne Probleme landen wenn du dir schön Zeit lässt 😉.
Danke für die Tipps. Ich rede ja nicht von gezielten Wallerangeln. Jigkopf (Spro HD und BKK Round Elite) und Snaps (Gamakatsu Hyper Strong) waren bislang nicht das Problem. Ich überlege nur, ob ein 7x7 Stahl in 12 kg nicht physikalisch abriebsfester sein müsste als ein 0,45er Mono?
Die Antwort zum Vorfach hast du dir schon selbst gegeben. Du schriebst, dass in dem Gewässer Hechtgefahr besteht. Damit ist 0,45er Fluoro (aus meiner Sicht sogar Fluoro generell) definitiv raus. 🤷
Meine Einschätzung zu Rute/Schnur ist davon gänzlich unberührt.
wallerfest bedeutet ganz einfach zu grob für barsch und Zander, das ist leider ein Fakt und da gibts auch keine Kompromiss lösung . In dem Fall musst du dich ganz einfach entscheiden. Ich persönlich würde an dem Spot ausschließlich auf Wels angeln und die barsch und Zander angelei an ner anderen Stelle betreiben, so ist das ganze waidgerecht und vor allem für dich am sinnvollsten. Manchmal muss man eben auf die gewässerspezifischen Gegebenheiten reagieren und sich halt arrangieren. Gute barschspots findet man sehr schnell, gute welsspots hingegen sind Mangelware und du hast den Vorteil, nen guten welsspot gefunden zu haben, das würde ich nutzen .
mach es dir doch nicht unnötig schwer und freu dich lieber über dein Glück, andere würden sich ein Bein ausreißen für soviel dusel.
Dein endtackle was derzeit gut hält, wird übrigens zur absoluten Schwachstelle, wenn du die jetzige bruchstelle verstärkst, wenn du diese dann auch noch verstärkst, wird deine Rute samt Rolle zur Schwachstelle, das nur nebenbei
...zumal du doch eh schreibst, dass es nur um einen begrenzten Zeitraum geht.
Es ist ja nun mal so, das niemand das verbriefte Recht hat, eine bestimmte Fischart zu fangen. Und wenn man den Fisch nicht waidgerecht beangeln kann, muss man es eben bleiben lassen. Zum Thema 'nicht gezielt' zitiere ich dich mal:
"Da es immer die gleiche Stelle zur gleichen Zeit in einem Altarm ist, ist ein erneuter Kontakt sehr wahrscheinlich."
Ob da dann zu angeln 'nicht gezielt' oder 'fahrlässig' ist, mag jeder selbst bewerten.
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